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Offizielles Artwork von Blubella

#0182

Blubella

Gen II

Blumen-Pokémon

Pflanze

Pokédex-Eintrag · X

Blubella kommen zusammen, um zu tanzen. Man sagt, dieser Tanz sei ein Ritual, um der Sonne zu huldigen.

Größe
0.4 m
Gewicht
5.8 kg
Basis-EP
221
Wachstum
Mittellangsam
Fangrate

45/255Mittel

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP75Angriff80Verteidigung95Initiative50Sp.-Vert.100Sp.-Ang.90
KP
75
Angriff
80
Verteidigung
95
Initiative
50
Sp.-Vert.★
100
Sp.-Ang.
90

Gesamt 490

Hoch

EV-Ausbeute +3 Sp.-Vert.

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP135182
Angriff76145
Verteidigung90161
Initiative49112
Sp.-Vert.94167
Sp.-Ang.85156
Gesamt529923

Über Blubella

Zwei rote, mit der Rafflesie verwandte Blüten auf dem Kopf und ein Rock aus grünen und gelben Blättern um die Hüfte: Das Design verbindet eine tropische Schmarotzerpflanze mit einer Hula-Tänzerin. Der zweite Teil gibt dabei den Ton an. Es hat keine Füße, stützt sich auf den Blättern ab und bewegt sich darauf fort, und fast alles, was man über es liest, hat mit Tanzen zu tun.

Die Pokédex-Einträge wiederholen seit der zweiten Generation dieselbe Szene. Blubella versammeln sich in Gruppen, um einen Tanz aufzuführen, der als Ritual zur Herbeirufung der Sonne gilt; wenn die Regenzeit endet, kommen sie ans Licht und beginnen damit. Bei reichlich Sonnenlicht drehen sich die Blätter um sie herum. Wenn sie aneinanderreiben, klingen die Blütenblätter. Nachts schließt Blubella sie und schläft ein.

Das Detail, das niemand vergisst, ist der Geruch. Die Schönheit seiner Blüten hängt davon ab, wie schlecht das Duflor gerochen hat, aus dem es entstanden ist: Je stärker der Gestank, desto größer die Schönheit.

Es ist der Entwicklungszweig, der sich mit einem Sonnenstein statt einem Blattstein öffnet. Während Giflor den Gift-Typ behält und groß herauskommt, bleibt Blubella bei einem reinen Pflanzen-Typ, mit 40 Zentimetern und 5,8 kg, Kategorie Blumen-Pokémon.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

FeuerEisGiftFlugKäfer
×½

Resistenz

WasserElektroPflanzeBoden

Blubella im Detail

Die schöne Blume und die, die stinkt

Der japanische Name, キレイハナ, ist eine kurze Zusammensetzung: kirei (schön) plus hana (Blume). Kein Wortspiel, keine Doppeldeutigkeit. Das Englische macht dasselbe auf anderem Weg und verbindet bella mit blossom. Beide Versionen sagen dasselbe aus, und beide ergeben nur im Kontrast zum anderen Entwicklungszweig Sinn, der den Gestank und den Gift-Typ behalten hat.

Dieser Kontrast ist der eigentliche Witz des Designs. Duflor sabbert und riecht schlecht; mit einem Stein wird es zu einer noch schlimmeren Rafflesie, mit einem anderen zu einer Tänzerin, die wie Glöckchen klingt. Der Pokédex stellt sogar einen direkten Zusammenhang zwischen beidem her: Je schlechter es vorher gerochen hat, desto schöner wird es danach. Die Rafflesie ist übrigens auch in der echten Welt eine Schmarotzerpflanze, die nach verrottendem Fleisch riecht. Das ursprüngliche Stinker-Pokémon steckt also in beiden Zweigen; nur hat man ihm hier einen Rock verpasst.

Was sich unterwegs verändert hat

Es kam in Pokémon Goldene Edition und Silberne Edition zusammen mit dem Sonnenstein, der in derselben Generation eingeführt wurde und in diesen Spielen ein seltenes Item war. Vier Generationen lang blieben seine Statuswerte unverändert. In der sechsten Generation stieg die Verteidigung von 85 auf 95, und die Summe erhöhte sich von 480 auf 490 — eine kleine Anpassung, die ihm zwei Verteidigungswerte über 90 und eine ziemlich symmetrische Verteilung gab.

Die andere wichtige Veränderung steckt nicht in den Zahlen, sondern in der Attackenliste. Ein Blubella der zweiten Generation war ein Pflanzen-Pokémon mit Blättertanz, Schlafpuder und nicht viel mehr. Das aus Karmesin/Purpur hat Falterreigen, Mondgewalt, Mondschein, Blütenwirbel und Grasfeld beim Entwickeln ab Level 1 zur Verfügung, dazu Solarklinge und Blättersturm per TM. Es ist dasselbe Pokémon, nur mit dreißig Jahren an Werkzeugen im Gepäck.

In einem normalen Durchlauf

Außerhalb des Wettbewerbs ist das Problem nicht die Initiative, sondern der Zeitpunkt, an dem man es bekommt. Duflor taucht früh auf und der Stein spät, weshalb viele Spieldurchläufe zu Ende gehen, ohne dass man sich entschieden hat. Wenn die Entscheidung fällt, gewinnt man vor allem Durchhaltevermögen: 100 Spezial-Verteidigung fangen Spezialangriffe ab, die andere Pflanzen-Pokémon zu Fall bringen, und Schlafpuder plus Gigasauger lösen lange Kämpfe, ohne Items zu verbrauchen.

Gegen ein beliebiges Team ist seine angenehmste Rolle die der zweiten Reihe: in einen neutralen Spezialangriff einwechseln, etwas einschläfern und sich wieder heilen. Was man ihm nicht abverlangen sollte, ist ein Schlagabtausch: Mit 90 Spezial-Angriff und ohne Sonne schlagen die meisten Gegner auf seinem Level härter und früher zu.

Ein Hinweis für alle, die mit dem Pokédex neben sich spielen. Es ist einer der wenigen Fälle, in denen die Entwicklung den Tagesrhythmus des Pokémon verändert: Duflor ist nachtaktiv, Blubella tagaktiv, schließt bei Einbruch der Dunkelheit die Blütenblätter und legt sich schlafen. Der Stein nimmt ihm also nicht nur den Gift-Typ; er verändert auch seinen Tagesablauf.

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