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Offizielles Artwork von Hundemon

#0229

Hundemon

Gen II

Hades

UnlichtFeuer

Pokédex-Eintrag · X

In alten Zeiten glaubte man, das Heulen dieses Pokémon sei der Ruf des Todes.

Größe
1.4 m
Gewicht
35 kg
Basis-EP
175
Wachstum
Langsam
Fangrate

45/255Mittel

Freundschaft

35/255

Basiswerte

KP75Angriff90Verteidigung50Initiative95Sp.-Vert.80Sp.-Ang.110
KP
75
Angriff
90
Verteidigung
50
Initiative
95
Sp.-Vert.
80
Sp.-Ang.★
110

Gesamt 500

Hoch

EV-Ausbeute +2 Sp.-Ang.

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP135182
Angriff85156
Verteidigung49112
Initiative90161
Sp.-Vert.76145
Sp.-Ang.103178
Gesamt538934

Über Hundemon

Zweite und letzte Entwicklungsstufe einer zweistufigen Reihe: Hunduster erreicht Level 24 und entwickelt sich zu diesem Pokémon. Ein 1,4 Meter großes und 35 Kilo schweres schwarzes Vierbeiner mit nach hinten gebogenen Hörnern, einer in einer Pfeilspitze endenden Rute und einem Knochenkragen auf der Brust. Das Grundmodell ist ein Dobermann; der Rest kommt vom klassischen Höllenhund.

In den Pokédex-Einträgen geht es eher um den Lärm als um das Feuer. Früher glaubten die Menschen, sein schauriges Heulen stamme vom personifizierten Tod, und ein anderer Eintrag beschreibt es als Boten der Unterwelt, gefürchtet wegen dessen, was man hörte, bevor wegen dessen, was es tat. Beim Angriff atmet es ebenfalls kein reines Feuer aus: Die Flammen, die es im Zorn speit, enthalten Toxine, und wenn sie eine Verbrennung verursachen, wird diese ein Leben lang schmerzen.

Das konkrete Tier steckt in seinem Rudelleben. Die Rangordnung wird anhand der Form der Hörner bestimmt — Anführer wird, wer sie am stärksten nach hinten gebogen hat —, und der Rang wird zwischen den Anwärtern im Duell ausgefochten. Ist die Beute erlegt, wird sie mit dem Rest des Rudels zu gleichen Teilen geteilt. Ein Raubtier mit Hierarchie und Regeln, das der Pokédex schlicht als Unlicht-Pokémon führt.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

WasserKampfBodenGestein
×½

Resistenz

FeuerPflanzeEisGeistUnlichtStahl
×0

Immunität

Psycho

Hundemon im Detail

Ein Höllenhund mit zwei Mythologien

Der englische Name ist eine direkte Kombination aus hound, Jagdhund, und doom, Verderben. Der japanische Name ヘルガー (Hellgar) beginnt mit hell und lässt für die zweite Hälfte mehrere Lesarten zu — gar als Lautmalerei für ein Bellen, 牙 (ga, Fangzahn), um ihn als „Höllenfangzahn“ zu lesen, oder die japanische Aussprache von guardian, was „Höllenwächter“ ergäbe. Alle drei deuten auf dasselbe Wesen.

Das Design geht von einem Dobermann aus und lädt das klassische Repertoire des Höllenhundes darauf: Hörner, Knochenkragen, eine pfeilspitze Rute. WikiDex nennt den griechischen Kerberos als Hintergrundreferenz, auch wenn es hier weder drei Köpfe noch ein zu bewachendes Tor gibt. Weibchen erkennt man an ihren kürzeren Hörnern.

Was sich unterwegs verändert hat

Es entstand in der zweiten Generation, als der Unlicht-Typ neu war und die Schadenskategorie vom Typ der Attacke bestimmt wurde, nicht von der Attacke selbst. Unlicht und Feuer waren beide speziell, sodass Biss und Knirscher von seinem Spezial-Angriff von 110 ausgingen und der Angriff von 90 keine Rolle spielte. Die vierte Generation trennte physische und spezielle Attacken und brach ihm damit die halbe Rechnung: Biss und Knirscher wechselten auf die physische Seite, dafür kam Finsteraura hinzu, die heute seine Verteilung trägt.

Die sechste Generation veränderte es gleich zweimal. Zum einen nahm sie dem Stahl-Typ seine Resistenz gegen Unlicht, wodurch sein weniger gut nutzbarer Treffer plötzlich gegen die halbe Metall-Pokédex etwas ausrichten konnte. Zum anderen gab sie ihm die Mega-Entwicklung: Mit dem Hundemonit wechselt seine Fähigkeit zu Solarkraft, die den Spezial-Angriff unter Sonne auf Kosten von KP in jedem Zug erhöht. Dabei bedeckt sich sein Körper mit Knochen und die Rute öffnet sich in zwei Spitzen — laut WikiDex eine Doppelaxt des Hades. In Karmesin und Purpur gibt es keine Mega-Entwicklungen, daher bleibt diese Form auf den National-Dex von Smogon beschränkt.

Dreißig Level ohne eine gute Feuer-Attacke

Seine Levelaufstiegs-Liste hat eine schwer zu rechtfertigende Lücke. Einäschern kommt auf Level 20 mit 60 Stärke, und damit muss man sich bis Level 50 durchschlagen, wenn Flammenwurf erscheint: dreißig lange Level ohne eine spezielle Feuer-Attacke, die dem Pokémon gerecht wird, obwohl sein einziger guter Wert ausgerechnet der Spezial-Angriff ist. Die TM stopft die Lücke, sobald man sie bekommt, aber der natürliche Lernweg arbeitet gegen seine Werte. Auf der Unlicht-Seite ist es umgekehrt, und das rettet den Durchlauf: Ränkeschmied ab Level 1, Biss auf Level 16 und Prügler auf Level 26, während Schmarotzer mit 95 Stärke am Ende wartet.

Gegen Arkani, den anderen großen Feuerhund, ist der Vergleich lehrbuchhaft. Arkani greift über den Angriff an und hält etwas aus; Hundemon greift über den Spezial-Angriff an und hält gar nichts aus, bringt aber einen zweiten offensiven Typ mit, den das andere Pokémon nicht hat, sowie eine Möglichkeit, seinen Schaden zu erhöhen, ohne ein Item auszugeben. Gegen Psycho- und Geist-Pokémon, auf die Arkani keine Antwort hat, kommt Hundemon mit doppeltem Vorteil.

Donnerzahn ab Level 1 ist die Kuriosität seiner Liste, eine Elektro-Attacke auf einem Feuerhund, die gegen Wasser-Pokémon hilft, die es sonst einfach wegfegen. Mit 90 Angriff ist es allerdings nicht gerade stark.

Sammelkarten

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