Sedisal im Detail
Ein Salzstapel mit Beinen
Der englische Name verbindet „NaCl“, die Formel von Natriumchlorid, mit „stack“, was Stapel oder aufeinandergestapeltes Gebilde bedeutet. Die japanische Form ジオヅム wird als Jiodumu romanisiert. Die gesamte Familie dreht sich um Salz: Geosali steht für eine kleinere und einfachere Form, Sedisal fügt mehrere übereinandergestapelte Blöcke hinzu und Saltigant führt die Idee zu einem deutlich größeren Bauwerk weiter.
Der braune, vierbeinige Körper soll nicht wie ein einzelner natürlicher Fels wirken. Seine Silhouette liest sich als kleiner Mineralhaufen, der Beine und Bewegung bekommen hat. Die Auswüchse auf dem Rücken verstärken den Eindruck aufgeschichteter Teile, während das Gewicht von 105 kg dafür sorgt, dass es trotz einer Größe von 0,6 m nicht wie ein leichtes Wesen wirkt.
Was sich zwischen seinen Formen verändert
Sedisal erschien direkt in der neunten Generation und hat in Pokémon Karmesin und Pokémon Purpur weder Regionalformen noch alternative Varianten. Sein Design funktioniert als Wachstumsstufe: Es beginnt mit einem kompakten Block, sammelt mehr Material an und endet in einer Form, die eine deutlich weiter entwickelte Salzstruktur darstellen kann.
Die Entwicklung auf Level 24 erfolgt, bevor es auf Level 30 Genesung erlernt. Dadurch hat die mittlere Form während des Abenteuers einen klaren Einsatzzeitraum. Die nächste Entwicklung auf Level 38 fällt mit dem Erlernen von Tarnsteine zusammen, sodass der Spieler entweder sofort entwickeln oder eine defensive Form, die bereits über mehrere nützliche Werkzeuge verfügt, noch eine Weile behalten kann.
Verteidigung vor Schaden
Die 100 Punkte Verteidigung sind der entscheidende Wert. Man sollte es nicht als schnellen Angreifer behandeln: Seine 35 Initiative sorgen dafür, dass es spät handelt, und seine 35 Spezial-Angriff schließen die meisten speziellen Attacken als Hauptplan aus. Der Angriff von 60 reicht aus, um Steinhagel, Erdbeben, Rammboss oder Steinkante zu nutzen, macht seine Züge aber nicht zu einer konstanten Bedrohung.
Ein physischer Ansatz nutzt seine Ressourcen besser. Eisenabwehr verbessert seine Widerstandskraft gegen physische Treffer noch weiter, und Genesung ermöglicht einen längeren Aufenthalt auf dem Feld. Läutersalz löst zwei Probleme gleichzeitig: Es blockiert Statusprobleme und verringert den Schaden von Geist-Attacken. Robustheit bietet zusätzliche Sicherheit gegen einen Treffer, der es andernfalls sofort besiegen würde, solange es volle KP hat.
Tarnsteine passt gut, wenn es gegen einen physischen Angreifer eingewechselt wird, der es nicht mit Wasser, Pflanze, Kampf, Boden oder Stahl bestrafen kann. Pökelsalz, Steinhagel und Erdbeben erfüllen unterschiedliche Funktionen: anhaltender Druck, eine Gestein-Attacke und eine Antwort gegen Ziele, die anfällig für Boden sind. Es muss nicht jeden Platz mit Attacken füllen; sein Wert liegt darin, den Gegner dazu zu zwingen, Genesung und residualen Schaden zu respektieren.
Seine Grenzen während eines Spieldurchlaufs
Die Spezial-Verteidigung von 65 kann mit seiner Verteidigung nicht mithalten, weshalb starke spezielle Attacken es zum Rückzug zwingen. Auch der Gestein-Typ hilft nicht dabei, KP zu bewahren: Die Schwächen gegen Wasser, Pflanze, Kampf, Boden und Stahl lassen sich zu leicht ausnutzen. Selbst mit Läutersalz kann ein Gegner, der auf der speziellen Seite angreift, seinen defensiven Plan durchbrechen, ohne auf ein Statusproblem angewiesen zu sein.
In der Geschichte dient es als Antwort auf physische Gegner, Nutzer von Status-Attacken und Pokémon vom Typ Geist. In Kämpfen zwischen Arten, die ihre Entwicklung noch nicht abgeschlossen haben, erfüllt seine Kombination aus Genesung, Eisenabwehr, Tarnsteine und Läutersalz eine klare Funktion. Gegen Teams mit schnellen speziellen Angreifern verliert es an Boden und ist auf gut abgestimmte Wechsel angewiesen.