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Offizielles Artwork von Amfira

#0758

Amfira

Gen VII

Giftechsen-Pokémon

GiftFeuer

Pokédex-Eintrag · Sonne

Bisher wurden nur Weibchen entdeckt. Sie werden von männlichen Molunk verehrt und leben mit einer Gruppe von ihnen zusammen.

Größe
1.2 m
Gewicht
22.2 kg
Basis-EP
168
Wachstum
Mittelschnell
Fangrate

45/255Mittel

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP68Angriff64Verteidigung60Initiative117Sp.-Vert.60Sp.-Ang.111
KP
68
Angriff
64
Verteidigung
60
Initiative★
117
Sp.-Vert.
60
Sp.-Ang.
111

Gesamt 480

Hoch

EV-Ausbeute +2 Initiative

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP128175
Angriff62127
Verteidigung58123
Initiative109185
Sp.-Vert.58123
Sp.-Ang.104179
Gesamt519912

Über Amfira

Die schwarze Haut und der von einer Flamme gekrönte Schwanz machen Amfira selbst unter anderen reptilienartigen Pokémon unverwechselbar. Sein Design verbindet Merkmale eines giftigen Salamanders, eines mit Feuer verbundenen Molchs und bestimmter Peitschenschwanzechsen, bei denen mehrere Arten fast ausschließlich aus Weibchen bestehen. Außerdem greift es Elemente des moʻo auf, einer Gestalt aus der hawaiianischen Mythologie, die mit dunklen Echsen und Feuer verbunden wird.

Es lebt tief in Höhlen und setzt ein mit Pheromonen angereichertes Giftgas ein. Der Duft lockt männliche Molunk an, die seinem Willen unterworfen werden und ihm Nahrung bringen. Wer dieser Aufgabe nicht nachkommt, wird direkt bestraft: mit einer Ohrfeige durch seine brennenden Klauen. Bei Streitigkeiten zwischen Amfira dreht sich alles um die Größe ihrer Gefolgschaften, und es gewinnt dasjenige, das die meisten Molunk um sich versammelt.

Es steht am Ende seiner Entwicklungslinie. Es entwickelt sich aus Molunk, aber nur, wenn die vorherige Form weiblich ist.

Kampfanalyse

×4

Kritische Schwäche

Boden
×2

Schwäche

WasserPsychoGestein
×½

Resistenz

FeuerEisKampfGiftStahl
×¼

Starke Resistenz

PflanzeKäferFee

Amfira im Detail

Ein Salamander mit Peitschenschwanz

Der englische Name Salazzle verbindet Anspielungen auf salamander mit einer Idee, die mit Glanz oder Knistern verbunden ist. Das Japanische Ennewt kombiniert eine Wurzel, die mit Flammen oder verführerischer Anziehung zusammenhängt, mit dem englischen Wort newt, „Molch“. Die tierische Grundlage passt zu seinem Aussehen: Echsenkörper, langer Schwanz, Klauen und eine ständige Verbindung von Gift und Feuer. Die Inspiration durch Peitschenschwanzechsen erklärt seine Geschlechterverteilung besser als ein einfacher Salamander, da es in der Natur Arten mit ausschließlich weiblichen oder fast ausschließlich weiblichen Populationen gibt.

Das Design hat außerdem eine mythologische Ebene. Der hawaiianische moʻo wird als große, dunkel gefärbte Echse beschrieben, die mit Feuer verbunden ist und zudem eine verführerische Gestalt annehmen kann. Diese Mischung spiegelt sich in den Pheromonen, der Kontrolle über die Männchen und der Art wider, wie die Pokédex-Einträge seine Beziehung zu Molunk darstellen.

Vom Höhlenboden auf das Kampffeld

Bei seinem Debüt in Alola war Amfira als Herrscher-Pokémon an Kiawes Prüfung gebunden. Dieser Auftritt verstärkte seine Verbindung zu vulkanischem Feuer und Höhlen. In späteren Spielen änderte es seine gewöhnliche Körperhaltung: Normalerweise läuft es auf allen vieren und richtet sich in bestimmten Situationen auf die Hinterbeine auf, etwa im Kampf oder bei der Interaktion mit seinem Trainer. Die Herrscherform behält innerhalb der Prüfungen der Alola-Region eine eigene Rolle.

In Paldea nimmt Feuerpeitsche den Platz der charakteristischen Attacke ein, die es bei der Entwicklung erlernt. Nach einer Aktualisierung wurden außerdem seine kompatiblen Technischen Maschinen angepasst, wodurch Nitroladung und Drachenrute zum verfügbaren Repertoire hinzukamen. An seiner Grundlage hat sich nichts geändert: Es bleibt auf Initiative, Spezial-Angriff und die gewählte Fähigkeit angewiesen.

Die schnelle Schwester der Gift-Reptilien

Im Vergleich zu Aggrostella verzichtet Amfira auf Widerstandsfähigkeit und Heilung, um deutlich früher anzugreifen und mit Feuer zu bestrafen. Gegenüber Lumiflora verfügt es über weniger defensive Werkzeuge und Hazards, besitzt dafür aber eine höhere Initiative und kann mit Korrosion Toxin auch gegen Arten zu einer Bedrohung machen, die es normalerweise ignorieren würden.

Der engste Vergleich bleibt Molunk, obwohl die Entwicklung seine Rolle im Team vollständig verändert. Molunk dient während des Abenteuers als vorläufiges Teammitglied; Amfira kann bereits eine spezielle Offensive anführen, Wechsel erzwingen und passive Runden ausnutzen.

So nutzt du es, ohne es zu verschenken

Korrosion ist am nützlichsten, wenn das Set Toxin, Schutzschild und Delegator enthält. Diese Kombination will nicht sofort gewinnen: Sie wechselt in ein passives Pokémon ein, vergiftet Ziele vom Typ Stahl oder Gift und hält den Vorteil mit Wechseln und geschützten Runden. Zugabe fängt Statusattacken oder ungefährliche Angriffe ab, und Ränkeschmied bietet eine Alternative, wenn der Gegner eine freie Runde lässt.

Das offensive Set erfordert mehr Vorsicht. Flammenwurf ist zuverlässig, während Hitzekoller im Austausch für eine Senkung des Spezial-Angriffs härter trifft. Schlammwoge deckt Fee und Pflanze ab, und Drachenpuls verhindert, dass manche gegen seine beiden Typen resistenten Pokémon gefahrlos einwechseln. Die Verteidigungswerte 60 und 60 zwingen zu sauberen Einwechslungen: Sobald es Schaden genommen hat, werden Prioritätsattacken, Nutzer eines Wahlschals und jede Boden-Attacke zu unmittelbaren Problemen.

Sammelkarten

18 von 24 Karten werden angezeigt.

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