Zurück zum Pokédex
Offizielles Artwork von Knacklion

#0328

Knacklion

Gen III

Ameisenlöwen-Pokémon

Boden

Pokédex-Eintrag · X

Es lebt in trockenen Wüstengebieten, wo es eine Trichterfalle baut und seelenruhig darauf wartet, dass Beute hinabrutscht.

Größe
0.7 m
Gewicht
15 kg
Basis-EP
58
Wachstum
Mittellangsam
Fangrate

255/255Sehr leicht

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP45Angriff100Verteidigung45Initiative10Sp.-Vert.45Sp.-Ang.45
KP
45
Angriff★
100
Verteidigung
45
Initiative
10
Sp.-Vert.
45
Sp.-Ang.
45

Gesamt 290

Niedrig

EV-Ausbeute +1 Angriff

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP105152
Angriff94167
Verteidigung45106
Initiative1368
Sp.-Vert.45106
Sp.-Ang.45106
Gesamt347705

Über Knacklion

Das Ameisenlöwen-Pokémon lebt in trockenen Wüsten und baut sein Nest unter dem Sand. Es gräbt eine konkave Grube mit sehr steilen Wänden, wartet reglos am Grund und lässt die Beute hineinfallen. Es kann eine Woche lang ohne Nahrung und Wasser auskommen – eine Ausdauer, die mit seiner geduldigen Jagdmethode zusammenhängt. Seine Kiefer sind stark genug, um Steine zu zerbrechen. Deshalb stellt ein Felsbrocken, der mitten im Nest auftaucht, kein dauerhaftes Hindernis dar.

Sein niedriger, gepanzerter Körper passt zur Inspiration durch die Larve des Ameisenlöwen, ein Insekt, das kleine Tiere in Sandfallen fängt. Auch die Kategorie beschreibt seine Methode besser als jede Attacke: Es verfolgt seine Beute nicht, sondern bereitet das Gelände vor und wartet. Mit einer Größe von 0,7 m und einem Gewicht von 15 kg wirkt es nicht wie ein großes Wesen, doch sein Maul gleicht diese Größe aus.

Es steht an erster Stelle seiner Evolutionsreihe. Es entwickelt sich auf Level 35 zu Vibrava und auf Level 45 zu Libelldra. Bis dahin behält es das grabende, bodenständige Aussehen der Familie bei.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

WasserPflanzeEis
×½

Resistenz

GiftGestein
×0

Immunität

Elektro

Knacklion im Detail

Die Falle unter dem Sand

Das Design basiert auf der Larve des Ameisenlöwen, einem Insekt, das eine Vertiefung in lockerem Boden gräbt und darauf wartet, dass die Beute zur Mitte rutscht. Der Pokédex bewahrt dieses Verhalten fast wörtlich: Es gräbt eine tiefe Grube, bleibt reglos und setzt seine Kiefer ein, sobald etwas hineinfällt. Die Fähigkeit, Steine zu zerbrechen, ist eine für die Serie typische Übertreibung, passt aber zur Betonung der Stärke seines Mauls.

Der japanische Name lautet ナックラー, Nakkurā, eine Anpassung von „knuckle“, also Knöchel, und steht wahrscheinlich mit seinen Kiefern und seinem gedrungenen Aussehen in Verbindung. „Trapinch“ setzt sich aus „trap“, Falle, und „pinch“, Kneifen oder Beißen, zusammen. Der englische Name fasst seine Jagdmethode und die Art zusammen, wie es vom Grund der Grube aus angreift.

Eine erste Entwicklungsstufe mit zwei Seiten

In der Evolutionsreihe steht die Spezies für die bodenständige und grabende Phase. Vibrava tauscht den niedrigen Körper gegen eine geflügelte Silhouette ein, während Libelldra das Bild eines Wüstendrachen entwickelt. Die Entwicklung bewahrt die Verbindung zum Sand, verlagert den Schwerpunkt aber vom Hinterhalt im Boden auf den Flug und den Typ Drache der späteren Phasen.

Außerdem unterscheidet es sich durch seine Abhängigkeit von Geduld von anderen ähnlich aussehenden Boden-Pokémon. Es besitzt weder die Widerstandskraft einer defensiven Spezies noch die Initiative eines schnellen Angreifers. Seine Identität liegt im Kiefer und im Gelände, das es vorbereitet.

So nutzt man es im Abenteuer

Nach dem Fangen sollten physische Attacken Vorrang haben. Erdbeben ist unter den genannten Attacken sein stärkster Boden-Treffer, während Knirscher eine Unlicht-Coverage bietet. Schaufler ist eine vorübergehende Option und kann dabei helfen, einer Attacke für einen Zug auszuweichen, verzögert aber den Schaden. Tarnsteine und Schutzschild bieten zusätzlichen Nutzen, wenn man das Team lieber unterstützt, statt direkt Treffer auszutauschen.

Wegsperre ist wertvoll, wenn der Gegner weder wechseln noch fliehen kann. Die Strategie ist einfach: gegen ein Ziel einwechseln, das keine große Gefahr darstellt, die Flucht verhindern und die verfügbaren Züge nutzen. Als allgemeiner Plan funktioniert das nicht. Wasser-, Pflanzen- und Eis-Attacken bestrafen es, und mit einer Initiative von 10 können selbst eher langsame Gegner zuerst angreifen.

Details zur Datenbankkarte

Beim Besiegen gibt es 1 Angriffspunkt und es hat das Wachstumstempo Mittel-langsam. Als getragenes Item kann es Weicher Sand bei sich haben. Seine Form ist als „armor“ angegeben – eine Bezeichnung, die zum Eindruck eines Panzers und zu dem Schutz passt, den sein Körper zu bieten scheint, wenn es eingegraben bleibt.

Auf Level 48 erlernt es Geofissur. Diese Attacke besitzt keine festgelegte numerische Stärke, verstärkt aber das Bild eines Wesens, das den Boden aufreißt und das Gelände zum Teil seines Angriffs macht. Die Spezies erschien in der dritten Generation und erfüllt seitdem eine klare Funktion innerhalb der Familie: Sie ist der Sandjäger, bevor sie sich in ein Pokémon verwandelt, das fliegen kann.

Sammelkarten

18 von 19 Karten werden angezeigt.

0%