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Offizielles Artwork von Wampitz

#0939

Wampitz

Gen IX

Stromfrosch

Elektro

Pokédex-Eintrag · Karmesin

When this Pokémon expands and contracts its wobbly body, the belly-button dynamo in its stomach produces a huge amount of electricity.

Größe
1.2 m
Gewicht
113 kg
Basis-EP
173
Wachstum
Mittelschnell
Fangrate

50/255Mittel

Freundschaft

50/255

Basiswerte

KP109Angriff64Verteidigung91Initiative45Sp.-Vert.83Sp.-Ang.103
KP★
109
Angriff
64
Verteidigung
91
Initiative
45
Sp.-Vert.
83
Sp.-Ang.
103

Gesamt 495

Hoch

EV-Ausbeute +2 KP

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP169216
Angriff62127
Verteidigung86157
Initiative45106
Sp.-Vert.79148
Sp.-Ang.97170
Gesamt538924

Über Wampitz

Mit 113 kg verteilt auf gerade einmal 1,2 m ist Wampitz deutlich schwerer, als sein weiches Aussehen vermuten lässt. Sein Design basiert auf einem Frosch mit rundlichen Formen, kurzen Beinen und seitlichen Auswüchsen, die wie Augen wirken, obwohl sich die echten Augen im Gesicht befinden. Im Bauch sitzt ein Dynamo, der Elektrizität erzeugt, wenn sich der Körper zusammenzieht und ausdehnt – eine Idee, die auch seine gelben und orangefarbenen blitzförmigen Muster erklärt.

Der englische Name setzt sich aus „belly“ und „bolt“ zusammen: Bauch und elektrische Entladung. Der japanische Name ハラバリー Harabarie verbindet 腹 „hara“, Bauch, mit „baribari“, einer japanischen Lautmalerei für ein Knistern. Die Art debütierte in der neunten Generation und bildet das Ende ihrer Entwicklungslinie. Sie entwickelt sich aus Blipp und erreicht ihre aktuelle Form mithilfe eines Donnersteins. Seine 109 KP und sein gedrungener Körper passen zu einem Wesen, das Energie im Körper speichert, statt sich schnell fortzubewegen.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

Boden
×½

Resistenz

ElektroFlugStahl

Wampitz im Detail

Ein Frosch mit Dynamo im Bauch

Das Design von Wampitz basiert auf einem großen, gedrungenen Frosch, verändert seine Anatomie aber durch die seitlichen falschen „Augen“. Diese Auswüchse sind nicht seine Augen: Die echten Augen sind klein und befinden sich im Gesicht nahe am Mund. Die visuelle Verwirrung passt zu einem Tier, das zunächst schlicht wirkt, bis es beginnt, Elektrizität anzusammeln.

Die Verbindung zwischen Fröschen und Elektrizität hat auch eine historische Grundlage. Bei Galvanismus-Experimenten wurden Froschschenkel verwendet, um die Auswirkungen von Elektrizität zu untersuchen, und diese Verbindung spiegelt sich hier im Dynamo des Bauchs wider. Die runde Körperform und die kurzen Gliedmaßen erinnern an südamerikanische Hornfrösche. Im Bauchbereich verstärken Muster die elektrische Lesart des Designs.

Der Name erzählt dieselbe Geschichte

„Bellibolt“ verbindet „belly“, Bauch, mit „bolt“, Entladung oder Blitz. Der japanische Name ハラバリー Harabarie setzt die Idee anders um: 腹 „hara“ bedeutet Bauch und „baribari“ ahmt ein Knistern nach. Beide Namen verweisen auf den wichtigsten Teil seiner Anatomie, nicht auf seine Beine oder die falschen Pupillen.

Die Art wurde in Pokémon Karmesin und Pokémon Purpur als ein Wesen vorgestellt, das mit Elektrizität und dem öffentlichen Bild der Region verbunden ist. Seit seinem Debüt in Generation 9 gibt es keine frühere Entwicklung mit einem Design aus vorherigen Generationen, mit der man es vergleichen könnte. Seine Linie ist kurz: Blipp liefert die Ausgangsform, und der Donnerstein löst die Veränderung aus.

Eine langsame Elektro-Wall

Im Kampf funktioniert Wampitz am besten, wenn es einwechselt, einen Treffer einsteckt und Dynamo nutzt. Seine 109 KP, 91 Verteidigung und 83 Spezial-Verteidigung erlauben es ihm, Schaden zuverlässiger abzufangen als vielen Elektro-Angreifern, während seine 103 Spezial-Angriff den Druck aufrechterhalten. Der Preis dafür sind seine 45 Punkte auf Initiative: Fast immer wird es nach dem Gegner handeln.

Voltwechsel ist das taktisch nützlichste Element, weil es diese Langsamkeit in einen defensiven Vorteil verwandelt. Wenn Wampitz den Treffer des Gegners übersteht, kann es angreifen und einem Teammitglied Platz machen. Donnerblitz bietet eine zuverlässige Elektro-Option, und Lehmsbrühe bestraft einige Boden-Pokémon, die seine Elektro-Attacken blockieren wollen. Toxin dient dazu, defensive Wechsel zu zermürben, löst aber allein weder das Problem von Gegnern, die gegen Gift immun sind, noch von solchen, die eine freie Runde ausnutzen können.

Sein einziger Typ verleiht ihm Resistenzen gegen Elektro, Flug und Stahl, konzentriert aber zugleich die gesamte Gefahr auf Boden. Ein Gegner mit Elektro-Immunität kann in Voltwechsel einwechseln und Wampitz dazu zwingen, den Spielfluss aufzugeben. Physische Angreifer mit Boden-Attacken setzen es besonders unter Druck, und starke spezielle Angreifer können seine Widerstandsfähigkeit überwinden, bevor es die Initiative zurückerlangt.

Wann sich ein Platz lohnt

Während eines normalen Spieldurchlaufs ist es gegen Gegner vom Typ Flug oder Elektro praktisch, sofern diese keine Boden-Coverage besitzen. Es hilft auch gegen Teams, die Kontaktattacken ausnutzen: Statik kann den Angreifer paralysieren, und seine Verteidigungswerte sorgen dafür, dass die Bestrafung nicht allein vom direkten Schaden abhängt. Dynamo belohnt gut kalkulierte Wechsel, keine blinden Auswechslungen.

Man sollte es weder als schnellen Angreifer noch als universelle Antwort betrachten. Wenn der Gegner ein gesundes Boden-Pokémon zurückhält, wird Wampitz Schwierigkeiten haben, Voltwechsel aufrechtzuerhalten, und kann zum Auswechseln gezwungen werden. Seine Leistung verbessert sich an der Seite von Teammitgliedern, die Boden abdecken und Gegner unter Druck setzen, die kostenlos einwechseln wollen. Feuchtigkeit hat einen spezielleren Nutzen: Solange sie aktiv ist, verhindert sie Selbstzerstörungsattacken, verändert aber nicht seinen grundlegenden Plan.

Die Art gibt beim Besiegen 2 KP, was zu einem Wesen passt, das auf der körperlichen Widerstandsfähigkeit seines Körpers beruht. Sein Wachstum ist Mittel, und sein Basis-EP-Wert beträgt 173 – zwei Daten, die zu einer Entwicklung durch einen Gegenstand und nicht durch langwieriges Training passen.

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