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Offizielles Artwork von Eisenkrieger

#1006

Eisenkrieger

Gen IX

Paradox

FeeKampf

Pokédex-Eintrag · Karmesin

It has some similarities to a mad scientist’s invention covered in a paranormal magazine.

Größe
1.4 m
Gewicht
35 kg
Basis-EP
295
Wachstum
Langsam
Fangrate

10/255Schwer

Freundschaft

0/255

Basiswerte

KP74Angriff130Verteidigung90Initiative116Sp.-Vert.60Sp.-Ang.120
KP
74
Angriff★
130
Verteidigung
90
Initiative
116
Sp.-Vert.
60
Sp.-Ang.
120

Gesamt 590

Sehr hoch

EV-Ausbeute +3 Angriff

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP134181
Angriff121200
Verteidigung85156
Initiative108184
Sp.-Vert.58123
Sp.-Ang.112189
Gesamt6181033

Über Eisenkrieger

Eisenkrieger erinnert an Galagladi, ersetzt die Anatomie eines Schwertkämpfers aber durch die einer Kampfmaschine mit Merkmalen von Guardevoir. Seine Arme enden in ausfahrbaren Klingen, die er zu einer zweischneidigen Waffe verbinden kann, während der Kern in seiner Brust als Energiekanone funktioniert. Die Silhouette bewahrt den Rock, das Haar und den Kamm seiner möglichen Vorbilder, ordnet sie aber mit der Ästhetik eines mechanischen Paladins neu.

Die Beschreibungen aus Paldea bringen es mit der Erfindung eines wahnsinnigen Wissenschaftlers und mit einem Gegenstand in Verbindung, der in einem Expeditionstagebuch erwähnt wird. Außerdem wird ihm ein grausames Verhalten zugeschrieben: Es greift jeden, der sich ihm in den Weg stellt, ohne zu zögern an. Wenn es schläft, schaltet es seine Systeme ab, und die rosafarbene Energie seiner Waffen und Verzierungen wird schwarz.

Es ist ein Paradox-Pokémon der Typen Fee und Kampf. Es entwickelt sich nicht weiter und stammt in keiner herkömmlichen Entwicklungslinie von einer anderen Art ab; seine Verbindung zu Guardevoir und Galagladi wird als zukünftige Nachkommenschaft oder als Variante einer anderen Zeitlinie dargestellt.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

GiftFlugPsychoStahlFee
×½

Resistenz

KampfGestein
×¼

Starke Resistenz

KäferUnlicht
×0

Immunität

Drache

Eisenkrieger im Detail

Eine Silhouette aus zwei Schwertkämpfern

Das Design von Eisenkrieger geht eindeutig aus einer Verschmelzung von Guardevoir und Galagladi hervor. Es bewahrt die Kleidform des ersten und die Klingen an den Armen des zweiten, fügt aber Elemente ihrer Mega-Entwicklungen hinzu, etwa die stärker betonten Waffen und das kriegerische Erscheinungsbild. Die Klingen können an den Armen angelegt bleiben oder zu einer Art Doppelaxt verbunden werden. Der Kern in der Brust verstärkt die mechanische Wirkung und gibt ihm eine andere Funktion als den Nahkampf.

Die Anspielung auf den Paladin zeigt sich auch in der spanischen Übersetzung: „ferro“ vermittelt die Idee von Eisen, und „paladín“ bezeichnet den Krieger. Der englische Name Iron Valiant bewahrt dieselbe Struktur. Das Japanische テツノブジン wird als „Eisenkrieger“ interpretiert, wobei 鉄 für Eisen und 武人 für Krieger steht.

Der Name aus dem Purpurbuch

In Pokémon Purpur entsteht der Name Eisenkrieger nicht aus einer festen wissenschaftlichen Klassifizierung. Er stammt von einem Gegenstand, der im Purpurbuch erwähnt wird, wie es auch bei anderen Paradox-Pokémon der Zukunft der Fall ist. Die Erklärungen zu seinem Ursprung passen ebenfalls nicht zu einer einzigen Version: Die künstliche Intelligenz von Futurus stellt es als Nachkommen von Guardevoir und Galagladi dar, während eine andere Interpretation von einem Gegenstück beider Arten in einer anderen Zeitlinie ausgeht.

Dieser Widerspruch gehört zum Konzept. Das Erscheinungsbild wirkt künstlich, doch seine Beziehung zu den bekannten Arten bleibt eine Hypothese. Das Aussehen von Eisenkrieger lässt offen, ob es sich um eine Maschine handelt, die nach diesen Vorbildern gebaut wurde, oder um ein Wesen, das sich in einer anderen Zukunft in diese Richtung entwickelt hat.

Ein Paradoxon ohne spielbare Vergangenheit

Eisenkrieger erschien erstmals in Pokémon Karmesin und Purpur innerhalb der neunten Generation. Es hat keine frühere Entwicklungsstufe und keine dokumentierten Vorformen. Außerdem gibt es keine Auftritte in früheren Generationen, anhand derer sich Änderungen bei Werten, Fähigkeiten oder Attacken vergleichen ließen. Seine spielbare Geschichte beginnt direkt als Wesen aus Zone Null.

Im Vergleich zu Galagladi bietet es den Typ Fee und eine deutlich höhere Initiative, verliert aber an spezieller defensiver Beständigkeit. Im Vergleich zu Guardevoir verlagert es einen Teil des Schwerpunkts von der speziellen auf eine echte physische Bedrohung und erhält Zugriff auf Schwerttanz, Nahkampf und Abschlag. Diese Mischung erklärt, warum es seine Funktion wechseln kann, ohne die Art zu wechseln oder von einer Entwicklung abhängig zu sein.

Wie man seine zwei Seiten spielt

Im Kampf sollte man früh entscheiden, ob das Team einen physischen, speziellen oder gemischten Angreifer braucht. Angriff 130 und Spezial-Angriff 120 ermöglichen es, die Verteilung zu verbergen, bis es seine erste Attacke zeigt, während die Initiative 116 ihm erlaubt, viele offensive Gegner zu überholen. Quantenantrieb belohnt Teams, die Elektrofeld einsetzen oder Booster-Energie für den richtigen Moment aufsparen.

Schwerttanz passt zu einem Aufräumplan, wenn die defensiven Antworten des Gegners bereits geschwächt sind. Ein spezielles Set kann sich auf Mondgewalt, Psychokinese oder Aurasphäre stützen, während ein physisches Set Nahkampf, Abschlag und Psychoklinge nutzt. Rundumschutz gibt ihm in Doppelkämpfen eine punktuelle Funktion, und Abgangsbund bestraft den Gegner, der es sofort ausschalten will.

Das Problem ist, dass seine KP und seine Spezial-Verteidigung mit seinen offensiven Werten nicht mithalten. Es sollte nicht sorglos in spezielle Attacken eingewechselt werden und sich nach erlittenem Schaden keinen Prioritätsattacken aussetzen. Seine Schwächen gegen Flug, Gift, Stahl, Psycho und Fee zwingen dazu, den Zeitpunkt des Einwechselns gut zu wählen. Solange es seine KP bewahrt und Quantenantrieb aktivieren kann, zwingen seine beiden offensiven Profile den Gegner dazu, mehr als eine Bedrohung abzudecken.

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