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Offizielles Artwork von Nidoqueen

#0031

Nidoqueen

Gen I

Bohrer-Pokémon

GiftBoden

Pokédex-Eintrag · X

Es benutzt seinen schuppigen Körper, um den Höhleneingang als Schutz für seine Jungen zu sperren.

Größe
1.3 m
Gewicht
60 kg
Basis-EP
227
Wachstum
Mittellangsam
Fangrate

45/255Mittel

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP90Angriff92Verteidigung87Initiative76Sp.-Vert.85Sp.-Ang.75
KP
90
Angriff★
92
Verteidigung
87
Initiative
76
Sp.-Vert.
85
Sp.-Ang.
75

Gesamt 505

Hoch

EV-Ausbeute +3 KP

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP150197
Angriff87158
Verteidigung82152
Initiative72140
Sp.-Vert.81150
Sp.-Ang.72139
Gesamt544936

Über Nidoqueen

Wo Nidoking alles auf Schwanz und Horn setzt, verteilt Nidoqueen die Gewichte anders: weniger Spitze, mehr Panzer. Sie ist die andere Hälfte eines Experiments, das die erste Generation nicht noch einmal aufgegriffen hat – zwei getrennte Entwicklungslinien ab dem Ei, eine männliche und eine weibliche, die in unterschiedlichen Wesen enden, obwohl sie die Typen teilen.

Um die Schuppen dreht sich alles. Fast alle Pokédex-Einträge kommen auf sie zurück: Sie sind hart und scharf, stellen sich auf, wenn das Pokémon unruhig wird, wachsen ständig nach und dienen dazu, den Eingang des Baus zu versperren, wenn Raubtiere in der Nähe sind. Einer der Einträge beschreibt, wie Nidoqueen Gegner mit Schlägen durch die Luft schleudert, und fügt hinzu, dass ihre Kraft ihren Höhepunkt erreicht, wenn sie ihre Jungen verteidigt.

Und dann ist da noch das Detail, das sie vom Rest ihrer Familie abhebt. Sie wiegt die Kleinen in den Zwischenräumen zwischen den Stacheln auf ihrem Rücken, und solange sie dort sind, sondern die Stacheln kein Gift ab. Dieses Pokémon hat einen Schalter.

Das Design mischt Säugetier und Reptil, ohne sich festzulegen: stumpfe Schnauze, große Ohren mit Stacheln, aufrechter Gang, 1,3 Meter und 60 Kilo blauer Körper. Die offizielle Kategorie Bohrer-Pokémon beschreibt ihr männliches Gegenstück besser als sie selbst.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

WasserEisBodenPsycho
×½

Resistenz

KampfKäferGesteinFee
×¼

Starke Resistenz

Gift
×0

Immunität

Elektro

Nidoqueen im Detail

Zweimal Nadel

Der japanische Name ニドクイン (Nidokuin) und der westliche teilen dieselbe Wurzel. Nido kommt von 二度, „zweimal“, wegen der doppelten Entwicklung der Art je nach Geschlecht, und zugleich von ニードル, der japanischen Umschrift von needle, also Nadel – passend für ein Wesen, das mit Stacheln bedeckt ist. Außerdem wurde auf die Ähnlichkeit mit Cnidocyten hingewiesen, den Nesselzellen, mit denen Quallen stechen. Queen ist wörtlich gemeint und braucht keine Erklärung, außer dass es erstaunlich selten ist: Nidoqueen gehört zu den ganz wenigen Pokémon, deren Name das Geschlecht von außen verrät.

Die visuelle Grundlage ist kein einzelnes Tier. Im Panzer und im Horn steckt Nashorn, in den Ohren Kaninchen, in Haltung und Schwanz ein Theropode. Diese Unentschlossenheit ist typisch für die erste Generation, als das Bestiarium noch freihändig und ohne Styleguide gezeichnet wurde.

Der späte Aufstieg

In den ersten fünf Generationen war sie im Wettbewerb ein Lückenfüller: gute Typen, ordentliche Ausdauer, aber keine offensive Zahl, die ihren Einsatz vor anderen Optionen gerechtfertigt hätte. Zwei Änderungen holten sie aus der Versenkung. In der sechsten Generation stieg ihr Basis-Angriff von 82 auf 92 – dieselbe Anpassung bekam Nidoking, das von 92 auf 102 kam –, und bereits in der fünften Generation kam Rohe Gewalt hinzu.

Die Fähigkeit erledigt die ganze Arbeit und passt fast zufällig zu ihr. Ihre TM-Liste war voller spezieller Attacken mit Zusatzeffekt, die ihr nichts brachten: Matschbombe, Eisstrahl, Flammenwurf, Donnerblitz, Spukball. Mit Rohe Gewalt verschwinden diese Effekte und die Stärke steigt, sodass eine Attacke nach der anderen zu einem sauberen, berechenbaren Treffer wird. Ein Pokémon mit 75 Spezial-Angriff war plötzlich nicht mehr harmlos, ohne dass dieser Wert selbst verändert wurde.

Gegen ihren Bruder

Der Vergleich mit Nidoking ist unvermeidlich und schnell beantwortet. Er hat 102 Angriff, 85 Spezial-Angriff und 85 Initiative; sie 92, 75 und 76, dafür aber 90 KP gegenüber 81 und 87 Verteidigung gegenüber 77. Dieselben Typen, dieselbe Versteckte Fähigkeit, fast identische Attackenlisten. Nidoking schlägt härter zu und ist schneller; Nidoqueen steckt den ersten Treffer ein und steht danach noch. Smogon hat sie genau deshalb im selben Artikel gegenübergestellt: Sie sind nicht austauschbar, sondern zwei Arten, dieselben Typen einzusetzen.

Gegen Rizeros, den anderen kräftigen Boden-Typ aus Kanto, liegt der Vorteil in der Verteilung: Rizeros schlägt deutlich härter zu, hat aber eine vierfache Schwäche gegen Wasser und Pflanze, während Nidoqueen keine vierfache Schwäche besitzt und außerdem immun gegen Elektro ist.

Details aus dem Haus

Kraftkoloss, 120 Stärke und vom Typ Kampf, ist in ihren Daten als Entwicklungsattacke markiert: Sie erlernt ihn bei der Entwicklung und nicht durch Levelaufstieg. Ihr EV-Ertrag beträgt 3 KP, passend zu einem Wesen, das sich über seine Ausdauer definiert. Und die Basis-EP von 227 gehören zu den hohen Werten für ein nicht legendäres oder pseudo-legendäres Pokémon der ersten Generation.

Sammelkarten

18 von 21 Karten werden angezeigt.

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