Tafforgita im Detail
Ein kleiner Schmied mit einem immer größeren Hammer
Das Design geht vom Bild eines Kobolds, Gnoms oder Zwergs aus, der sich der Schmiedekunst widmet. Die gedrungene Silhouette, das humanoide Aussehen und die Metallwerkzeuge passen zu dieser Idee, wobei die Kombination aus Fee und Stahl verhindert, dass es wie eine wörtliche Darstellung eines traditionellen Schmieds wirkt. Die rosa Farbe, die viereckigen Zähne und der wütende Gesichtsausdruck lassen es aggressiver erscheinen, als seine Proportionen vermuten lassen.
Sein englischer Name verbindet „tinker“, das sich auf jemanden bezieht, der Zinn und andere Metalle bearbeitet, mit „tough“, „widerstandsfähig“. Der japanische Name Nakanuchan setzt sich aus 中, „naka“, und 鍛冶, „kanuchi“, Schmied, sowie der Verkleinerungsform „-chan“ zusammen. Der Bestandteil „naka“ passt außerdem zu seinem Platz in der Entwicklungslinie: Es steht zwischen Forgita und Granforgita.
Eine aus Schrott gefertigte Entwicklung
Die Idee, den Hammer herzustellen, ist kein bloßer optischer Zusatz. Die Pokédex-Einträge beschreiben, wie Tafforgita Gruppen von Gladiantri und Caesurio angreift, um Metall zu erhalten. Außerdem lebt es in Schrotthaufen und besucht menschliche Siedlungen, um Fabriken und Lagerhäuser zu plündern. Zwei Exemplare schlagen ihre Hämmer gegeneinander, um deren Widerstandsfähigkeit zu testen. Das Verhalten verbindet Sammeln, territoriale Aggressivität und eine Art Wettbewerb zwischen Schmieden.
Die Entwicklungslinie erschien erstmals in der neunten Generation, daher gibt es keine frühere Version, mit der sich Werte, Typen oder Attacken vergleichen ließen. Tafforgita debütierte bereits als mittlere Entwicklungsstufe und behielt dieselbe Kombination aus Fee und Stahl wie seine beiden Entwicklungen. Seine Entwicklung zu Granforgita bewahrt die Idee des Hammers, bringt das Konzept aber auf eine deutlich größere Ebene.
So nutzt man es während des Spiels
In einem normalen Spieldurchlauf ist Tafforgita am besten, wenn es in Attacken vom Typ Drache, Gift, Unlicht, Fee oder Käfer einwechselt und den Zug nutzt, um den Gegner zu stören. Abschlag ist gegen Gegner nützlich, die von ihrem Item abhängig sind; Donnerwelle gleicht seinen fehlenden Schaden aus und hilft dem restlichen Team, zuerst zu handeln; Tarnsteine sorgen für zusätzlichen Verschleiß, wenn der Gegner häufig auswechselt. Schutzschild und Zugabe passen ebenfalls zu einem Spielstil, der den Gegner zu unangenehmen Entscheidungen zwingt.
Überbrückung ist die beständigste Fähigkeit, weil sie dafür sorgt, dass die Attacken die Fähigkeiten des Ziels ignorieren. Tempomacher verhindert Verwirrung, während Langfinger Gegner bestraft, die Tafforgita mit Kontaktattacken treffen, sofern es selbst kein Item trägt. In längeren Kämpfen hat Langfinger einen klaren Nachteil: Die Art muss ihr eigenes Item behalten, um besser durchzuhalten.
Die Grenze seiner 380 Punkte
Seine 82 Spezial-Verteidigung und 78 Initiative sind seine am besten nutzbaren Werte. Der Angriff von 55 und der Spezial-Angriff von 45 sorgen dafür, dass sehr effektive Attacken deutlich wertvoller sind als neutrale Treffer. Knuddler und Lichtkanone decken seine beiden Typen ab, und Abschlag ergänzt das Set mit zusätzlichem Nutzen, aber keine dieser Attacken behebt allein seinen fehlenden Durchschlag.
Die physische Verteidigung von 55 hinterlässt eine klare Schwäche gegenüber starken physischen Angreifern. Feuer und Boden treffen es sehr effektiv, und das Fehlen zuverlässiger Heilung sorgt dafür, dass jeder unnötige Wechsel teuer wird. Deshalb funktioniert es am besten, wenn es gegen bestimmte Ziele eingewechselt wird, mit Statusveränderungen Druck aufbaut oder Items entfernt, statt das gesamte Spiel über auf dem Feld bleiben zu wollen.