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Offizielles Artwork von Schligdri

#0961

Schligdri

Gen IX

Meeraal

Wasser

Pokédex-Eintrag · Karmesin

It has a vicious temperament, contrary to what its appearance may suggest. It wraps its long bodies around prey, then drags the prey into its den.

Größe
1.2 m
Gewicht
5.4 kg
Basis-EP
149
Wachstum
Mittelschnell
Fangrate

50/255Mittel

Freundschaft

50/255

Basiswerte

KP35Angriff100Verteidigung50Initiative120Sp.-Vert.70Sp.-Ang.50
KP
35
Angriff
100
Verteidigung
50
Initiative★
120
Sp.-Vert.
70
Sp.-Ang.
50

Gesamt 425

Mittel

EV-Ausbeute +2 Initiative

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP95142
Angriff94167
Verteidigung49112
Initiative112189
Sp.-Vert.67134
Sp.-Ang.49112
Gesamt466856

Über Schligdri

Zweite und letzte Entwicklungsstufe der Entwicklungslinie, die mit Wiglett beginnt. Wugtrio behält die Silhouette eines Gartenaals bei, besteht aber aus drei Körpern, die aus einem dunklen, spitzen Felsen ragen. Sichtbar sind nur die Köpfe und Teile der Körper; der Rest bleibt unter dem Felsen verborgen. Sein Aussehen erinnert an Dugtrio, doch die beiden Arten teilen keine regionale Entwicklung: Es handelt sich um unterschiedliche Kreaturen, die eine ähnliche Form entwickelt haben.

Es lebt an der Küste und versteckt sich im Felsen, sobald es Menschen bemerkt. Hinter diesem schlichten Aussehen steckt ein aggressives Temperament. Statt nur den Kopf herauszustrecken, wickelt es seine Körper um die Beute und zieht sie in sein Versteck. Die kleinen Augen und die weiße Nase stehen im Kontrast zu diesem Verhalten, das auch erklärt, warum man sich einer Kolonie nicht unvorsichtig nähern sollte.

Sein Artname spielt auf Gartenaale an. Es entwickelt sich aus Wiglett, sobald es Level 26 erreicht, und hat keine weitere Entwicklungsstufe.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

ElektroPflanze
×½

Resistenz

FeuerWasserEisStahl

Schligdri im Detail

Ein Aal, der gelernt hat, wie Dugtrio auszusehen

Das Design geht auf Gartenaale zurück, Fische, die aus Tunneln oder Verstecken herausragen und einen großen Teil ihres Körpers verborgen halten. Wugtrio überträgt diese Idee in ein bewusst schlichtes Bild: drei rote Hälse, drei fast identische Köpfe und ein Felsen, der als Versteck dient. Die Ähnlichkeit mit Dugtrio bedeutet keine Verwandtschaft. In Paldea stehen beide Arten für getrennte Organismen, die schließlich eine ähnliche Silhouette entwickelt haben.

Das für Wugtrio beschriebene Verhalten steht im Gegensatz zum beinahe harmlosen Ausdruck seiner Gesichter. Es versteckt sich, sobald es Menschen bemerkt, greift aber an, indem es seine Beute mit allen drei Körpern umschlingt und sie bis auf den Grund seines Verstecks zieht. Auch der Bezug zu Muränen passt zu dieser Jagdmethode, die aggressiver ist, als sein Aussehen vermuten lässt.

„Wug“ unter Wasser

Der englische Name verbindet die Identität von Wiglett mit der Vorstellung einer länglichen, wurmartigen Kreatur und dem Echo von Dugtrio. Der japanische Teil, Umitrio (ウミトリオ), setzt sich aus umi, „Meer“, und Dugtrio zusammen. Der Unterschied zwischen den beiden Namen verstärkt denselben Vergleich: Wugtrio erinnert an ein Gegenstück aus dem Meer und nicht an eine alternative Form der Kanto-Art.

Als es in der neunten Generation vorgestellt wurde, führte die Ähnlichkeit mit Dugtrio zunächst zu der Annahme, es könnte sich um eine mögliche Regionalform handeln. Später wurde klargestellt, dass es eine eigene Art ist. Seine Reise beginnt in Pokémon Karmesin und Pokémon Purpur, daher hat es keine aus früheren Generationen übernommenen Änderungen und keine Vorstufe außerhalb der Entwicklungslinie mit Wiglett.

Viel Tempo, wenig Körper

Der Initiativwert ist ausgezeichnet und sorgt dafür, dass Wugtrio vor einem großen Teil des üblichen Aufgebots handelt. Das Problem zeigt sich danach: 35 KP und 50 Verteidigung sorgen dafür, dass viele physische Treffer es aus dem Kampf nehmen, während 100 Angriff nicht immer ausreichen, um diesen Mangel an Widerstandskraft auszugleichen. Auch der Spezial-Angriff bietet mit 50 keinen alternativen Weg.

Viskosität verbessert Begegnungen mit Kontaktangreifern. Setzt ein Gegner eine physische Attacke ein, die das Ziel berührt, verliert er Initiative und Wugtrio kann seinen Vorteil in der nächsten Runde behalten. Gegen Spezial-Attacken funktioniert das nicht, und ein Auswechseln wird ebenfalls nicht verhindert. Die Fähigkeit macht einen riskanten Wechsel daher nicht zu einer sicheren Situation. Angsthase ist eher situationsabhängig, und Sandschleier benötigt aktiven Sandsturm.

Wie man es einsetzt, ohne Wunder zu erwarten

In der Story sollte man es als schnellen Angreifer einsetzen und nicht als Pokémon, das Treffer einstecken soll. Aqua-Jet ermöglicht es, geschwächte Gegner zu erledigen; Tauchtriade bringt mehrere Treffer, und Aquadurchstoß verursacht mehr Schaden. Schaufler deckt Ziele ab, die gegen Boden schwach sind, zwingt Wugtrio aber, eine Runde außerhalb der Reichweite zu verbringen, und lässt dem Gegner Spielraum für einen Wechsel.

Agilität wirkt bei 120 Initiative zunächst überflüssig, hilft aber dabei, Gegner zu überholen, die bereits eine Erhöhung eingesetzt haben oder auf einen ähnlichen Geschwindigkeitsvorteil angewiesen sind. Trotzdem verringert der dafür investierte Zug den unmittelbaren Druck. Ein unterstützender Ansatz mit Viskosität, Schutzschild und Attacken, die das Tempo des Teams fördern, nutzt seine Schnelligkeit besser als der Versuch, es in einen robusten Angreifer zu verwandeln. Im Einzelkampf bleibt seine strategische Bedeutung wegen seiner Zerbrechlichkeit, des mäßigen Angriffs und der Konkurrenz durch andere Wasser-Pokémon begrenzt.

Sammelkarten

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