Zurück zum Pokédex
Offizielles Artwork von Jugong

#0087

Jugong

Gen I

Seehund

WasserEis

Pokédex-Eintrag · X

Sein Körper ist mit reinem, weißem Fell überzogen. Je kälter es wird, desto aktiver wird dieses Pokémon.

Größe
1.7 m
Gewicht
120 kg
Basis-EP
166
Wachstum
Mittelschnell
Fangrate

75/255Mittel

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP90Angriff70Verteidigung80Initiative70Sp.-Vert.95Sp.-Ang.70
KP
90
Angriff
70
Verteidigung
80
Initiative
70
Sp.-Vert.★
95
Sp.-Ang.
70

Gesamt 475

Hoch

EV-Ausbeute +2 Sp.-Vert.

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP150197
Angriff67134
Verteidigung76145
Initiative67134
Sp.-Vert.90161
Sp.-Ang.67134
Gesamt517905

Über Jugong

Zwei kurze Fangzähne ragen aus dem Oberkiefer, der übrige Körper besteht aus so hellem, dichtem weißem Fell, dass es wie Schnee wirkt. Es ist 1,70 m groß und wiegt 120 kg. Der Körper ist spindelförmig und bewegt sich fast mühelos durch das Wasser. Die offizielle Kategorie Seelöwe-Pokémon deutet auf einen Flossenfüßer hin, auch wenn das Tier, das den Namen geliefert hat, ein anderes ist.

Kälte bremst es nicht, sie treibt es an. Seine Aktivität nimmt zu, wenn die Temperaturen sinken, und je eisiger das Wasser ist, desto mehr Spaß macht es ihm. Es schläft auf dem Eis, und aus dieser Gewohnheit entstand die bekannteste der sechs Geschichten, die man sich über es erzählt: die Geschichte des Seemanns, der es für eine Meerjungfrau hielt, als er es auf einem Gletscher liegen sah. Nach dem Fressen legt es sich am Strand in die Sonne, weil eine höhere Körpertemperatur die Verdauung unterstützt.

Es jagt in Bewegung mit acht Knoten und bevorzugt in Alola Lusardin. Damit schließt es eine zweistufige Entwicklung ab: Jurob entwickelt sich auf Level 34 hierher, danach kommt nichts mehr. Durch die Entwicklung gewinnt es an Länge und Fangzähnen; das Fell hatte es schon vorher.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

ElektroPflanzeKampfGestein
×½

Resistenz

Wasser
×¼

Starke Resistenz

Eis

Jugong im Detail

Der Sirenier, der eigentlich eine Robbe ist

Der japanische Name ジュゴン (Jugon) ist direkt „Dugong“ in Katakana, ohne sprachliche Verrenkungen. Das Englische setzt den Wortwitz drauf: dew, Tau, kombiniert mit dugong. Das Französische geht in eine andere Richtung und nennt es Lamantine, nach dem Manati. Drei Sprachen, drei Sirenier.

Und trotzdem ist die Zeichnung kein Sirenier. Es hat einen Hals, Fangzähne und deutlich ausgeprägte Vorderflossen, also Merkmale eines Seelöwen. Sein Design gilt als Mischung aus beidem: die Silhouette eines Flossenfüßers mit dem Namen eines Dugongs. Die Geschichte vom Seemann, der es für eine Meerjungfrau hielt, setzt dem Witz die Krone auf, denn genau das ist die echte Geschichte der Sirenier: Die Ordnung heißt Sirenia, weil Seeleute sie mit Meerjungfrauen verwechselten.

Von den Seeschauminseln zum Polar-Areal

In der ersten Generation lebte es in den Untergeschossen der Seeschauminseln und blieb dort auch in Feuerrot und Blattgrün sowie in den Let's-Go-Spielen. Diamant und Perle schickten es auf den Routen 226 und 230 ins Wasser, die nur mit Surfer und erst am Ende des Abenteuers zugänglich sind. In der neunten Generation verschwand es aus dem Hauptspiel und kehrte mit dem herunterladbaren Inhalt im Polar-Areal zurück.

Der Typ wurde nie geändert: Wasser/Eis seit 1996, ohne die Neuzuordnung, die andere Arten mit dem Auftauchen des Fee-Typs erlebt haben. Was sich verändert hat, ist das Drumherum. Speckschicht und Hydration waren beim Entwurf noch nicht vorhandene Fähigkeiten, und Eishaut kam als versteckte Fähigkeit noch später dazu.

Warum es immer etwas Besseres gibt

Wasser/Eis ist ein Typ mit langer Warteliste. Lapras hat dieselbe Kombination mit 130 KP und einem deutlich größeren Repertoire; Walraisa wiederholt den Typ mit 110 KP und derselben Fähigkeit Speckschicht. Jugong bleibt bei der Ausdauer hinter beiden zurück und kann das nicht an anderer Stelle ausgleichen, denn sein Angriff und sein Spezial-Angriff liegen beide bei 70 und keiner der beiden Werte ist wirklich nutzbar. Eine symmetrische Verteilung klingt elegant, bedeutet in der Praxis aber, dass es sich nicht spezialisieren kann.

Seine Attackenliste nach Level hat dasselbe Problem. Eisstrahl, die Spezial-Attacke, die es tatsächlich einsetzen möchte, kommt erst auf Level 55; Nassschweif, die physische Alternative, erscheint auf Level 49 mit 70 Angriff dahinter. Davor muss es sich mit Aurorastrahl behelfen, 65 Stärke auf Level 27, und mit Eissplitter auf Level 17, der wenigstens zuerst zuschlägt.

Die ungewöhnlichste Attacke ist Eiseskälte, die ab Level 0 aufgeführt wird. Sie ist eine K.-o.-Attacke: Trifft sie, besiegt sie den Gegner mit einem Schlag, und gegen jedes Pokémon, das ein höheres Level als der Anwender hat, scheitert sie. Mit einer Grundgenauigkeit von 30 % ist das kein Plan, sondern ein Münzwurf, der gelegentlich auf der Kante landet und einen verlorenen Kampf gewinnt.

Sammelkarten

18 von 19 Karten werden angezeigt.

0%