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Offizielles Artwork von Flattutu

#0955

Flattutu

Gen IX

Rüschen

Psycho

Pokédex-Eintrag · Karmesin

Flittle’s toes levitate about half an inch above the ground because of the psychic power emitted from the frills on the Pokémon’s belly.

Größe
0.2 m
Gewicht
1.5 kg
Basis-EP
51
Wachstum
Mittellangsam
Fangrate

120/255Leicht

Freundschaft

50/255

Basiswerte

KP30Angriff35Verteidigung30Initiative75Sp.-Vert.30Sp.-Ang.55
KP
30
Angriff
35
Verteidigung
30
Initiative★
75
Sp.-Vert.
30
Sp.-Ang.
55

Gesamt 255

Niedrig

EV-Ausbeute +1 Initiative

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP90137
Angriff3695
Verteidigung3190
Initiative72139
Sp.-Vert.3190
Sp.-Ang.54117
Gesamt314668

Über Flattutu

Wie Trasla wirkt Flattutu wie ein kleines, mit dem Psycho-Typ verbundenes Wesen, doch seine Silhouette erinnert eher an ein Küken, das noch nicht vollständig entwickelt ist. Es ist 0,2 m groß und wiegt 1,5 kg. Sein gelber Körper schwebt über dünnen Beinen, während die es umgebenden Rüschen an ein gerafftes Kleid erinnern. Das Design passt auch zum Bild eines Vogelkükens und zu dem eines stilisiert dargestellten Straußeneis.

Der englische Name setzt sich aus „flitter“, das mit einer leichten, flatternden Bewegung verbunden ist, und „little“, „klein“, zusammen. Der japanische Name Hirahina verbindet hirahira, eine Lautmalerei für etwas Flatterndes, mit hina, „Küken“. Diese Verbindung zu Bewegung und Jugend zeigt sich in seinem Aussehen stärker als in einer konventionellen Vogelanatomie.

Flattutu ist die erste Phase seiner Entwicklungslinie. Sobald es Level 35 erreicht, entwickelt es sich zu Psiopatra, die die Verbindung zu Laufvögeln beibehält und die Präsenz seiner Psycho-Merkmale verstärkt. In Pokémon Karmesin und Pokémon Purpur erscheint es nur in dieser Form.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

KäferGeistUnlicht
×½

Resistenz

KampfPsycho

Flattutu im Detail

Ein Küken unter einem Rüschenkleid

Das Design geht von einer einfachen Idee aus: einem winzigen Küken, das sich leichtfüßig bewegt. Die gelbe Form und die dünnen Beine erinnern an einen jungen Vogel, während die seitlichen Rüschen wie ein Rock oder ein festliches Kleid wirken. Diese Mischung erklärt auch den Unterschied zwischen seinem Aussehen und dem eines echten Vogels: Es hat keine sichtbaren Flügel und keinen zum Fliegen geeigneten Körper, sondern eine Gestalt, die über ihren Beinen zu schweben scheint.

Der japanische Name Hirahina beschreibt dieses Bild besser als der englische Name. Hirahira verweist auf etwas, das flattert oder im Wind weht, und hina bedeutet „Küken“. Im Englischen vermittelt „flitter“ die Vorstellung einer schnellen, leichten Bewegung, während „little“ seine Größe betont. Die Entwicklung zu Psiopatra führt denselben Ausgangspunkt zu einem größeren Wesen mit einer stärkeren Inspiration durch Laufvögel weiter.

Eine Entwicklungslinie mit klarem Ziel

Flattutu ist die schwache Phase einer Linie, die sich dafür auszahlt, bis Level 35 zu warten. In den ersten Abschnitten des Abenteuers erfüllt es die Rolle eines Spezial-Angreifers vom Typ Psycho, doch seine 30 KP und seine 30 Punkte in jeder Verteidigung machen neutrale Treffer gefährlich. Seine 75 Initiative fällt beim Einsatz am meisten auf: Es kann vor vielen Pokémon der ersten Routen angreifen und diesen Vorteil mit Konfusion, Psystrahl oder Zauberschein nutzen.

Für die Entwicklung sind weder Freundschaft noch ein Item, ein bestimmter Ort oder eine erlernte Attacke nötig. Es muss lediglich Level 35 erreichen. Dadurch kann man es ohne besondere Vorbereitung im Team behalten, zugleich zieht sich seine Zwischenstufe bis in einen fortgeschrittenen Abschnitt der Handlung.

Was Temposchub bietet

Temposchub ist seine versteckte Fähigkeit und bestimmt den einzigen wirklich eigenen Verbesserungsplan. In jeder Runde, in der es auf dem Feld bleibt, steigt seine Initiative schrittweise. Eine Kombination aus Schutzschild, Gedankengut und Psychoschock kann ihm Zeit geben, Verbesserungen anzusammeln und über die physische Seite der gegnerischen Verteidigung anzugreifen, doch der Spielraum für Fehler ist klein. Flattutu hat nur wenige KP und kann es sich nicht leisten, mehrere Attacken einzustecken, während es die Grundlage vorbereitet.

In Doppelkämpfen können Staffette, Rechte Hand, Lichtschild und Reflektor seine Funktion in Richtung Unterstützung lenken, auch wenn seine Verteidigungswerte weiterhin die Zahl der verfügbaren Runden begrenzen. Schnüffler ist während des Abenteuers praktischer: Das gegnerische Item zu kennen, hilft bei der Entscheidung, ob man angreifen, wechseln oder es mit Raub stehlen sollte. Gefahrvorahnung erfüllt eine ähnliche Erkennungsfunktion, indem die Fähigkeit vor gefährlichen Attacken warnt.

Ein Angreifer auf der Durchreise

Der Psycho-Typ erlaubt es ihm, Gegner vom Typ Kampf und Gift zu bestrafen, defensiv widersteht es jedoch nur Kampf und Psycho und ist gegen Käfer, Geist und Unlicht schwach. Längere Auseinandersetzungen gegen Pokémon mit Prioritätsattacken, Flächenattacken oder beliebigen Attacken, die diese Schwächen ausnutzen, sollte man vermeiden. Sein Angriff von 35 schließt konventionelle physische Sets aus; Bodycheck, Zen-Kopfstoß oder Schmarotzer gehören zwar zu seinem Repertoire, sind aber kein Grund, es zu behalten.

Im Abenteuer ist es am einfachsten, es als schnellen Spezial-Angreifer einzusetzen, ihm Psychokinese beizubringen, sobald die Attacke verfügbar ist, und einen Platz für Schutzschild oder Gedankengut freizuhalten, wenn man Temposchub ausprobieren möchte. Sobald Psiopatra verfügbar ist, macht der Vergleich Flattutus Funktion deutlich: Es ist eine Trainingsstufe mit nützlicher Initiative und keine Form, die am Ende im Team bleiben soll. Sein Debüt in der neunten Generation bedeutet außerdem, dass es noch keine generationsübergreifende Geschichte von Änderungen gibt, die man analysieren könnte.

Sammelkarten

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