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Offizielles Artwork von Eisenfalter

#0994

Eisenfalter

Gen IX

Paradox

FeuerGift

Pokédex-Eintrag · Karmesin

This Pokémon resembles an unknown object described in a paranormal magazine as a UFO sent to observe humanity.

Größe
1.2 m
Gewicht
36 kg
Basis-EP
285
Wachstum
Langsam
Fangrate

30/255Schwer

Freundschaft

0/255

Basiswerte

KP80Angriff70Verteidigung60Initiative110Sp.-Vert.110Sp.-Ang.140
KP
80
Angriff
70
Verteidigung
60
Initiative
110
Sp.-Vert.
110
Sp.-Ang.★
140

Gesamt 570

Sehr hoch

EV-Ausbeute +3 Sp.-Ang.

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP140187
Angriff67134
Verteidigung58123
Initiative103178
Sp.-Vert.103178
Sp.-Ang.130211
Gesamt6011011

Über Eisenfalter

Eisenfalter nimmt innerhalb seiner Evolutionslinie eine isolierte Stellung ein: Es entwickelt sich weder weiter noch stammt es von einer anderen bekannten Art ab. Es ist ein Paradox-Pokémon der Zukunft, das mit Ramoth in Verbindung steht, obwohl die Informationen aus der Pokémon-Welt nicht klären, ob es sich um einen weit entfernten Nachfahren oder um eine aus einer anderen Zeitlinie eingetroffene Version handelt.

Sein Körper erinnert an eine mechanische Motte. Die weißen Platten am Brustkorb, die roten Augen und die kleinen Beine stehen im Kontrast zu sechs schwebenden Flügeln mit technologischem Aussehen. Diese Flügel erinnern an Solarpaneele und Satellitenelemente, während die allgemeine Silhouette Merkmale von Ramoth bewahrt.

Die Pokédex-Einträge bringen es mit einem Flugobjekt in Verbindung, das als UFO beschrieben wird. Es soll Menschen überfliegen, ihnen folgen und sie gelegentlich vom Himmel aus angreifen. Dieses Verhalten nährt die Vorstellung, dass es sich um eine Maschine handeln könnte, die zur Beobachtung der Menschheit geschickt wurde. In Pokémon Purpur bringen die Aufzeichnungen sein Aussehen mit einem in einem alten Buch erwähnten Objekt in Verbindung, bestätigen aber nicht seine tatsächliche Herkunft.

Kampfanalyse

×4

Kritische Schwäche

Boden
×2

Schwäche

WasserPsychoGestein
×½

Resistenz

FeuerEisKampfGiftStahl
×¼

Starke Resistenz

PflanzeKäferFee

Eisenfalter im Detail

Eine Motte aus dem All

Eisenfalter geht von Ramoth aus, ersetzt aber das Bild einer sonnenbezogenen Kreatur durch das einer Flugmaschine. Der gepanzerte Brustkorb, die wie austauschbare Teile wirkenden Beine und die vom Körper getrennten Flügel verleihen ihm ein robotisches Aussehen. Das Design erinnert außerdem an ein Weltraumteleskop, besonders durch die Form seiner Paneele und leuchtenden Oberflächen. Die Flügel scheinen Energie abzugeben und sich zu einer Schussvorrichtung zusammenzufügen – eine eher technologische als entomologische Deutung.

Die Verbindung zu UFOs ist kein äußerlicher Zusatz. In Paldea wird von einem Objekt gesprochen, das die Menschheit vom Himmel aus beobachtete, und Gerüchte beschreiben eine Ramoth ähnelnde Kreatur, die Menschen folgt, bevor sie sie angreift. Der englische Name Iron Moth bedeutet wörtlich „Eisenmotte“. Das Japanische テツノドクガ verbindet tetsu, „Eisen“, mit dokuga, „Giftmotte“. Eisenfalter setzt sich aus Eisen und Falter zusammen, sodass alle drei Namen dieselbe Grundidee bewahren.

Ramoths Gegenstück aus der Zukunft

Eisenfalter erschien mit Pokémon Karmesin und Purpur in der neunten Generation. In den vorherigen Generationen existierte es nicht, weshalb es auch keine Änderungen an Werten, Fähigkeiten oder Attacken aus älteren Spielen mitbringt. Seine Geschichte lässt bewusst zwei Erklärungen offen: Einerseits ist es ein zukünftiger Nachkomme von Ramoth, andererseits stammt es aus einer parallelen Zeitlinie. Keine der beiden Erklärungen klärt vollständig, wie es in Zone Null gelangte.

Sein Gegenstück aus der Vergangenheit ist Kriechflügel, das ebenfalls mit Ramoth in Verbindung steht, aber einen organischeren Körper und eine stärker physisch ausgerichtete Rolle besitzt. Eisenfalter schlägt den entgegengesetzten Weg ein: Es nimmt Angriff und Verteidigung zurück, um seine Ressourcen auf Spezial-Angriff und Initiative zu konzentrieren. Der Vergleich erklärt die Identität beider Arten gut, ohne sie als Entwicklungsstufen derselben Entwicklung zu behandeln.

So nutzt du es, ohne dem Gegner freie Züge zu schenken

Im Kampf sollte es gegen Attacken eingewechselt werden, denen es widersteht, nach einem Wechsel des Gegners oder durch einen Pivot-Move eines Teammitglieds. Physische Treffer steckt es schlecht weg, und ein falscher Wechsel gegen Boden kann den Zug sofort beenden. Plateauschuhe verringern das Problem durch Hazards, während eine Energiekapsel Quantenantrieb aktiviert, ohne vorher Elektrofeld vorbereiten zu müssen.

Flammenreigen ist vorzuziehen, wenn du den Druck aufrechterhalten willst: Die Attacke verursacht nicht nur Schaden, sondern macht mit jeder Erhöhung des Spezial-Angriffs auch den nächsten Zug gefährlicher. Matschwoge deckt Fee und Pflanze mit zuverlässigem Schaden ab, und Energieball bestraft Wasser- und Boden-Pokémon, die versuchen, den Feuer-STAB abzufangen. Morgengrauen verlängert seine Präsenz, lässt aber weniger Platz für Coverage oder Delegator.

Eine Maschine mit Mottenflügeln

Die Wahl von Feuer und Gift unterscheidet Eisenfalter von Ramoth, das den ersten Typ teilt, aber nicht den zweiten. Dadurch kann es Pokémon vom Typ Fee unter Druck setzen und Giftspitzen absorbieren, wird aber noch stärker von korrekter Vorhersage gegen Boden abhängig. Das erklärt auch, warum seine besten Partien nicht daraus bestehen, immer wieder einzuwechseln, sondern eine Gelegenheit zu finden, Quantenantrieb zu aktivieren und Wechsel zu erzwingen, während es mit Flammenreigen weitere Erhöhungen sammelt.

Seine verfügbare Form ist Eisenfalter, ohne bekannte zusätzliche Varianten. Wenn es schläft, legt es seine Flügel über dem Rücken zusammen und die orangefarbene Energie erlischt, als würde es das System abschalten, das seine Teile in der Schwebe hält.

Sammelkarten

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