Makuhita im Detail
Die dritte Stufe des Sumō
Der japanische Name, マクノシタ (Makunoshita), leitet sich von makushita ab, der dritten Kategorie im professionellen Sumō, von oben gezählt. Es ist die Stufe, auf der ein Ringer noch kein Gehalt und keine Helfer bekommt: trainieren, verlieren, wieder trainieren. Die westliche Übersetzung veränderte die Silben kaum und ließ Makuhita stehen. Der Klang bleibt erhalten, der Witz geht verloren — wie so oft.
Das Design geht in dieselbe Richtung. Der Gürtel um seine Hüfte ist ein Mawashi, die Haltung entspricht der eines Ringers kurz vor dem ersten Zusammenprall, und die flachen schwarzen Hände gehören zu jemandem, der mit der offenen Hand zuschlägt — genau das, was der Rubin-Eintrag über die Baumstämme beschreibt. Bis zur fünften Generation war Armstoß — die Mehrfach-Attacke mit 15 Stärke, die es auf Level 7 erlernt — exklusiv für diese Entwicklungslinie.
Von Level 7 bis 24
Die 17 Einträge seiner Level-Up-Tabelle sind auf ein Pokémon zugeschnitten, das nicht mehr existieren wird, wenn die guten Attacken kommen. Vor Level 24 verfügt es über Tackle, Energiefokus, Sandwirbel, Armstoß, Mogelhieb, Kraftwelle, Wirbelwind, Abschlag und Protzer. Davon richten nur Kraftwelle mit 60 und Abschlag mit 65 wirklich Schaden an, und keine der beiden Attacken gewinnt allein einen Kampf.
Interessant wird es direkt danach. Geowurf auf Level 31 verursacht festen Schaden in Höhe des Levels des Anwenders, was für etwas mit 60 Angriff zuverlässiger ist als jede Berechnung. Ausdauer auf Level 37 und Gegenschlag auf Level 43 bilden das klassische Paar: mit 1 KP überleben und einen Treffer zurückgeben, dessen Stärke umso höher ist, je weniger KP übrig sind. Power-Punch auf Level 34 ist ein anderer Fall: 150 Stärke, solange es während des Aufladens niemand berührt — eine Bedingung, die mit 30 Verteidigung und 25 Initiative unmöglich zu erfüllen ist. Wer diese Attacken sehen will, braucht einen Ewigstein und viel Geduld.
Verglichen mit Machollo, das seine Entwicklung mit einem höheren Angriffswert erreicht, oder mit Praktibalk, das vor dem Umfallen deutlich mehr aushält, bietet es hier einen großen KP-Balken auf Verteidigungswerten, die ihn nicht schützen. Die 72 KP gehören zu den höheren Werten unter den unentwickelten Kampf-Pokémon; die 30 Verteidigung machen sie zunichte.
Hin und her durch den regionalen Pokédex
Seine Verfügbarkeit hat einige Wendungen genommen. In der dritten Generation findet man es problemlos in Hoenn. In der vierten erscheint es in Sinnoh nur durch einen Schwarm auf Route 225, also an einem bestimmten Tag und mit etwas Glück. In Pokémon Schwarze Edition 2 und Weiße Edition 2 gibt es kein einziges wildes Exemplar: Die einzige Möglichkeit ist, ein Hariyama zu züchten, wodurch die natürliche Reihenfolge der Dinge auf den Kopf gestellt wird. Pokémon Schwert und Schild ließen es vollständig außen vor.
Pokémon Karmesin und Purpur korrigierten den Kurs und verteilten es über fast die halbe Karte — Südliche Zone 1, 3 und 5, Östliche Zone 1, 2 und 3, Westliche Zone 1 sowie die Asarilla-Wüste — und nahmen es außerdem in Tera-Raids mit einem und drei Sternen auf. Es gehört zu den Arten, die am stärksten zwischen überall und nirgendwo geschwankt haben.
Der Eintrag von Pokémon Sonne und Mond fügt noch ein Detail hinzu: Obwohl sie ursprünglich aus anderen Regionen stammen, sind die Alola-Makuhita heute beliebter als ihre übrigen Artgenossen. Eine Bemerkung über Import und lokalen Geschmack in der Beschreibung eines Pokémon, das den ganzen Tag auf Bäume einschlägt.