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Offizielles Artwork von Meganie

#0154

Meganie

Gen II

Kräuter

Pflanze

Pokédex-Eintrag · X

Das Aroma aus seiner Blüte enthält Stoffe, die jegliche Aggressivität schwinden lassen.

Größe
1.8 m
Gewicht
100.5 kg
Basis-EP
236
Wachstum
Mittellangsam
Fangrate

45/255Mittel

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP80Angriff82Verteidigung100Initiative80Sp.-Vert.100Sp.-Ang.83
KP
80
Angriff
82
Verteidigung★
100
Initiative
80
Sp.-Vert.★
100
Sp.-Ang.
83

Gesamt 525

Hoch

EV-Ausbeute +1 Verteidigung · +2 Sp.-Vert.

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP140187
Angriff78147
Verteidigung94167
Initiative76145
Sp.-Vert.94167
Sp.-Ang.79148
Gesamt561961

Über Meganie

Die offizielle Kategorie verspricht ein Kräuter-Pokémon und liefert etwas deutlich Konkreteres: einen hellgrünen Sauropoden mit einer Geranie am Hals. Die rosafarbenen Blüten, die seine Kehle umgeben, sind kein Schmuck. Aus ihnen tritt eine Substanz aus, die laut Pokédex den aggressiven Instinkt derer beruhigt, die sie einatmen, und im Kampf wird dieser Mechanismus gezielt eingesetzt — es setzt mehr Duftstoff frei, um dem Gegner die Lust am Kämpfen zu nehmen. Nur wenige Kreaturen werden in ihrer offiziellen Beschreibung damit vorgestellt, einen Kampf zu entschärfen, statt ihn zu gewinnen.

Sein Atem hat noch eine weitere bekannte Wirkung: Er lässt trockenes Gras wieder sprießen und regeneriert es. Ein Tier, das über die Wiese läuft und hinter sich grünes Land zurücklässt.

Es ist 1,8 Meter groß und wiegt 100,5 Kilogramm — Werte, die zu nichts in der bisherigen Entwicklungslinie passen. Endivie passt auf einen Arm, Lorblatt lässt sich noch handhaben, und der Größensprung kommt auf einen Schlag auf Level 32. Die Blüte wächst mit dem Pokémon: In allen drei Formen ist sie das Erste, was man anschaut.

Es schließt das Johto-Starter-Trio auf dem Pflanzen-Zweig ab, ohne einen zweiten Typ dazuzugewinnen — genau wie seine beiden Laborpartner bleibt es bis zum Ende ein reines Pflanzen-Pokémon.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

FeuerEisGiftFlugKäfer
×½

Resistenz

WasserElektroPflanzeBoden

Meganie im Detail

Mega, mehr Geranie

Der Name ist eine kurze Zusammensetzung: das Präfix mega- vor Geranium, der Pflanzengattung, aus der die Blüten an seinem Hals stammen. Auf Japanisch heißt es exakt gleich, メガニウム, ohne das Wortspiel, das die japanischen Namen der Reihe sonst oft enthalten — hier stimmen Original und japanische Form Buchstabe für Buchstabe überein, was in der zweiten Generation eher selten ist.

Der Körper geht in eine andere Richtung. Es ist ein Sauropode wie aus dem Lehrbuch: langer Hals, vier kräftige Beine, kleiner Kopf, waagerechte Haltung. Die Kombination aus pflanzenfressendem Dinosaurier und großer Blüte ist in der Reihe nicht neu, aber hier ist die Verteilung gegenüber dem Kanto-Modell umgekehrt: Die Blüte sitzt nicht auf dem Rücken, sondern dort, wo die Mähne wäre, und die Fühler von Endivie und Lorblatt werden zu zwei Ranken an den Seiten des Gesichts.

Derselbe Gesamtwert wie Bisaflor, schlecht verteilt

Die Übereinstimmung mit Bisaflor ist schwer als Zufall zu lesen. Beide kommen auf 525 Punkte, beide haben 80 KP, 82 Angriff und 80 Initiative, beide besitzen Notdünger, beide wachsen im mittellangsamen Tempo, beide sind zu 12,5 % weiblich und beide gehören zu Monster und Pflanze.

Der Unterschied liegt in siebzehn Punkten, die an eine andere Stelle wandern. Bisaflor hat 83 Verteidigung und 100 Spezial-Angriff; Meganie hat 100 Verteidigung und 83 Spezial-Angriff. Dieser Tausch ist der gesamte Eintrag: Das eine schießt los, das andere bleibt stehen und nimmt Treffer. Und weil das Pokémon, das einsteckt, weder Bisaflors zweiten Typ noch eine Fähigkeit besitzt, die seine Uhr schneller laufen lässt, kommt ihm dieser Tausch teuer zu stehen.

Auch der Vergleich innerhalb des eigenen Trios hilft nicht. Tornupto kommt auf 534 und Impergator auf 530; Meganie bleibt mit 525 hinter beiden zurück und ist das einzige der drei, dessen zwei beste Werte defensiv sind. In einem Spiel von Gold und Silber merkt man das ab dem ersten Arenakampf, der vom Typ Flug ist.

Die Blüte, die gelernt hat, Sonne herzustellen

In Pokémon-Legenden: Z-A erhielt es fünfundzwanzig Jahre nach seinem Debüt eine Mega-Entwicklung. Mega-Meganie bekommt zusätzlich zum Pflanzen-Typ den Typ Fee, wodurch es seine Schwäche gegen Kampf verliert und immun gegen Drache wird, dafür aber zwei neue Lücken gegen Gift und Stahl öffnet.

Interessant ist die Fähigkeit Mega-Sonne, die bis heute kein anderes Pokémon besitzt. Seine Attacken verhalten sich so, als herrschte starke Sonne, selbst wenn der Himmel klar ist: Solarstrahl und Solar-Klinge kommen ohne Aufladezug aus, und Synthese heilt so, als würde das Wetter mitspielen. In der Basisform ist Solar-Klinge eine TM-Attacke mit 125 Stärke, die vorher Sonne voraussetzte oder einen Zug zum Aufladen kostete; die Mega-Form beseitigt diesen Preis, ohne einen Attackenplatz zu verbrauchen oder auf einen Teampartner angewiesen zu sein, der das Wetter aufsetzt.

Das ist eine interessante Lesart des ursprünglichen Designs: Die Kreatur, deren Atem trockenes Gras wiederbelebte, trägt nun die Sonne über sich.

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