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Offizielles Artwork von Felilou

#0509

Felilou

Gen V

Schelm-Pokémon

Unlicht

Pokédex-Eintrag · X

Es lenkt die Menschen durch sein süßes Verhalten ab, um sie zu bestehlen. Ist es wütend, kratzt es gern mal.

Größe
0.4 m
Gewicht
10.1 kg
Basis-EP
56
Wachstum
Mittelschnell
Fangrate

255/255Sehr leicht

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP41Angriff50Verteidigung37Initiative66Sp.-Vert.37Sp.-Ang.50
KP
41
Angriff
50
Verteidigung
37
Initiative★
66
Sp.-Vert.
37
Sp.-Ang.
50

Gesamt 281

Niedrig

EV-Ausbeute +1 Initiative

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP101148
Angriff49112
Verteidigung3797
Initiative63129
Sp.-Vert.3797
Sp.-Ang.49112
Gesamt336695

Über Felilou

Mit anmutigen Gesten lenkt es seine Gegner ab, stiehlt ihre Habseligkeiten und setzt, wenn es wütend wird, seine Krallen ein. Felilou baut sein Verhalten auf Täuschung auf: Es tut harmlos, wartet, bis sein Opfer unvorsichtig wird, und nutzt diesen Augenblick, um ihm etwas zu stehlen. Selbst Menschen, die bestohlen wurden, können ihm verzeihen, wenn sie sehen, wie bezaubernd es ist – auch diese Reaktion gehört zu seiner Strategie.

Sein Design basiert auf einer Hauskatze und greift Merkmale des sogenannten Gentleman-Diebs auf, der als „Katzendieb“ auftritt. Der Schwanz, die Ohren und die katzenhafte Silhouette passen zu dieser Idee, während der freundliche Gesichtsausdruck seine Absichten verbirgt. Der englische Name verbindet purr, das Schnurren einer Katze, mit purloin, einem englischen Verb für „stehlen“ oder „entwenden“. Auf Japanisch heißt es チョロネコ Choroneko, ein Name, der sich aus „Katze“ und einer Vorstellung vom Herumschleichen oder Stehlen zusammensetzt.

Felilou gehört zu der Entwicklungsreihe, die mit Kleoparda endet. Es entwickelt sich auf Level 20, weshalb es während eines großen Teils des Abenteuers das Profil eines schnellen und wendigen Jungtiers behält.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

KampfKäferFee
×½

Resistenz

GeistUnlicht
×0

Immunität

Psycho

Felilou im Detail

Eine Katze, die zum Spaß stiehlt

Die Pokédex-Einträge beschreiben ein sehr konkretes Verhalten: Felilou lenkt ab, stiehlt und beobachtet die Reaktion seines Opfers. Es stiehlt weder, um sich zu ernähren, noch um ein Revier zu schützen. Es tut das zum Spaß oder um zu sehen, wie andere Menschen in Schwierigkeiten geraten. Diese Motivation unterscheidet es von anderen Katzenartigen der Reihe, deren Verhältnis zu Gegenständen meist mit Geld, Gier oder der Suche nach Ressourcen verbunden ist.

Sein englischer Name verstärkt diese Lesart. Purr verweist auf das Schnurren, und purloin bedeutet stehlen, sodass das Wortspiel ein sanftmütiges Erscheinungsbild mit einer unehrlichen Handlung verbindet. Das japanische チョロネコ Choroneko behält den Bezug zur Katze bei und ergänzt die Vorstellung vom Herumschleichen. Das Aussehen einer Hauskatze und die Verbindung zu einem Dieb, der darauf spezialisiert ist, unbemerkt hinein- und wieder hinauszugelangen, vervollständigen das Konzept.

Ein Design, das Gegner unvorsichtig werden lässt

Der freundliche Gesichtsausdruck ist kein vom Verhalten losgelöstes Schmuckelement: Er dient als Werkzeug. Die Opfer verzeihen ihm den Diebstahl, weil sein Aussehen das Gefühl von Gefahr verringert. Der Gegensatz zwischen diesem Gesicht und den Krallen zeigt sich auch in den Pokédex-Einträgen, in denen der Angriff auf die niedlichen Gesten folgt.

Felilou steht in Rivalität zu Kleptifux, einer weiteren mit Diebstahl verbundenen Unlicht-Spezies. Der Unterschied liegt im Ansatz: Kleptifux wird als Fuchs dargestellt, der Nahrung stiehlt und kaum Spuren hinterlässt, während Felilou die Reaktion der Person sucht, die es getäuscht hat. Auch mit Mauzi teilt es ein thematisches Umfeld, doch Mauzi steht mit Münzen und Geld in Verbindung, nicht mit dem Vergnügen, andere in Schwierigkeiten zu bringen.

Was sich mit dem Wechsel nach Galar änderte

Felilou debütierte in der fünften Generation und wurde in Pokémon Schwert und Pokémon Schild Teil des Pokédex von Galar. Das Attackenset dieser Spiele behält die Mischung aus katzenartigen Attacken, störenden Hilfsmitteln und Attacken vom Typ Unlicht bei. Es lernt Kratzer und Heuler bereits auf dem Anfangslevel, erhält auf Level 5 Mogelhieb und auf Level 21 Schmarotzer. Später lernt es Tiefschlag, Ränkeschmied, Nachthieb und Knuddler.

Ränkeschmied eröffnet eine spezielle Option, doch seine Statuswerte tragen sie nicht gut: 50 Spezial-Angriff reichen nicht aus, um die defensive Fragilität auszugleichen. Seine natürliche Aufgabe bleibt es, zu stören, nicht Teams im Alleingang zu besiegen. In früheren Generationen setzte es bereits auf Statusattacken und Positionswechsel, während Kehrtwende diese Funktion in den Spielen erweitert, die die Attacke enthalten.

Wie man es nutzt, ohne dem Gegner freie Züge zu schenken

Die Fähigkeit Strolch bestimmt seinen besten Einsatz. Donnerwelle verlangsamt ein gefährliches Ziel, Verhöhner unterbindet defensive Strategien und Zugabe bestraft Gegner, die eine wenig nützliche Attacke wiederholen. Anschließend ermöglicht Kehrtwende, den Kampfrhythmus beizubehalten. Diese Abfolge funktioniert am besten gegen Gegner, die sich auf das Vorbereiten des Feldes, das Erhöhen ihrer Statuswerte oder den Einsatz von Statusattacken verlassen.

Entlastung ist nur eingeschränkt nützlich, da man dafür das Item verlieren oder verbrauchen muss, um die Initiative zu verdoppeln, und Felilou dadurch eines seiner defensiven Hilfsmittel beraubt wird. Flexibilität verhindert Paralyse, bietet aber weniger Kontrolle als Strolch. Im Little Cup, wo die Entwicklung noch nicht stattgefunden hat, geben ihm der Zugang zu Strolch und Kehrtwende eine erkennbare Unterstützungsfunktion; außerhalb dieses Formats machen seine 37 Punkte in Verteidigung und Spezial-Verteidigung es schwer, seinen Einsatz gegenüber widerstandsfähigeren oder offensiv druckvolleren Arten zu rechtfertigen. Seine Entwicklung endet auf Level 20 mit Kleoparda, daher ist Felilou für eine kurze Wachstumsphase ausgelegt und nicht dafür, lange als Hauptangreifer zu bestehen.

Sammelkarten

18 von 22 Karten werden angezeigt.

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