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Offizielles Artwork von Stahlos

#0208

Stahlos

Gen II

Stahlboa-Pokémon

StahlBoden

Pokédex-Eintrag · X

Hoher Druck und hohe Temperaturen haben seinen Körper härter als Stahl werden lassen.

Größe
9.2 m
Gewicht
400 kg
Basis-EP
179
Wachstum
Mittelschnell
Fangrate

25/255Schwer

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP75Angriff85Verteidigung200Initiative30Sp.-Vert.65Sp.-Ang.55
KP
75
Angriff
85
Verteidigung★
200
Initiative
30
Sp.-Vert.
65
Sp.-Ang.
55

Gesamt 510

Hoch

EV-Ausbeute +2 Verteidigung

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP135182
Angriff81150
Verteidigung184277
Initiative3190
Sp.-Vert.63128
Sp.-Ang.54117
Gesamt548944

Über Stahlos

Männliche Exemplare tragen zwei Paar Fortsätze am Unterkiefer, weibliche nur eines. Das ist der einzige sichtbare Geschlechtsunterschied bei einer Kreatur, die ansonsten aus einer Kette von 9,2 Meter langen und 400 Kilo schweren Metallblöcken besteht, abgeschlossen von einem Kopf, der Stein zerbeißt. Der Pokédex sagt es ohne Umschweife: Stahlos bahnt sich durch Felsen, indem es sie einfach durchbeißt, und seine Augen sehen in der Dunkelheit unter der Erde.

Der Rest erklärt sich durch die Tiefe, in der es lebt. Es steigt tiefer hinab als Onix, aus dem es hervorgeht, und die Einträge berichten von Funden in einem Kilometer Tiefe. Der Druck und die Hitze dieses Lebensraums haben seinen Körper härter als jedes Metall gemacht. Wie genau das geschieht, darüber sind sich die Texte nicht einig: Ein Eintrag führt es auf das Eisen in der Erde zurück, die es verschluckt und das sich über Jahre ansammelt, bis es das Pokémon von innen verändert; ein anderer behauptet, bei einem Onix reiche es aus, älter als hundert Jahre zu werden, damit sein Körper eine Zusammensetzung annimmt, die der von Diamant nahekommt.

Die offizielle Kategorie, Pokémon Stahlboa, fasst beide Ideen zusammen. Es schließt eine Entwicklungslinie mit zwei Formen ohne Zwischenstufe ab, und das nicht durch ein Level: Man muss Onix aus dem Spiel tauschen, damit es verwandelt zurückkommt.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

FeuerWasserKampfBoden
×½

Resistenz

NormalFlugPsychoKäferDracheStahlFee
×¼

Starke Resistenz

Gestein
×0

Immunität

ElektroGift

Stahlos im Detail

Ein Stahlname und ein Schweif

Das Englische ist die direktestmögliche Kombination: steel wird an Onix gehängt, das wiederum vom Onyx, dem Stein, kommt. Das Japanische, ハガネール, baut den Namen genauso, aber mit anderen Bausteinen — 鋼 (hagane, „Stahl“) und dem englischen tail, „Schweif“. Beide Versionen sagen auf unterschiedlichen Wegen dasselbe: Es ist das, was vorher da war, nur aus Metall.

Das Design folgt derselben Linie. Onix ist eine Säule aufeinandergestapelter Felsen; das hier ist dieselbe Säule, deren Segmente in Metallkugeln verwandelt und deren Kiefer neu gestaltet wurden. Es erfindet keine neue Silhouette, sondern überzieht die alte. Auch die interne Erklärung der Spiele — Druck, Hitze, mit der Erde verschlucktes Eisen — passt zu dem, was man sieht: ein lebendes Fossil, das sich von innen heraus mineralisiert hat.

Was ein Mega-Stein verändert

Stahlos gehört zu den Arten, die in Omega Rubin und Alpha Saphir eine Mega-Entwicklung erhalten haben. Mit ausgerüstetem Stahlosnit kristallisiert der Körper, die Augen ändern ihre Farbe, um den Kopf schweben Platten und die Fähigkeit wird zu Sandschleier. Beide Formen existieren im Pokédex als getrennte Einträge.

Das Entscheidende an dieser Mega-Form ist, dass sie genau den richtigen Fehler behebt: Sie erhöht den Angriff, der es bisher daran hinderte, irgendetwas zu bestrafen, und verstärkt die spezielle Seite, an der es bisher zugrunde ging. Was sie nicht anfasst, ist die Initiative. Stahlos ist fast immer als Letztes am Zug, und keine noch so hohe Verteidigung ändert daran etwas.

Im Vergleich zu den anderen Stahlmauern

Panzeron erledigt eine ähnliche Aufgabe mit der Hälfte der Verteidigung und einem entscheidenden Vorteil: Es kann fliegen, daher treffen es Bodenattacken nicht, und es ist schneller. Stolloss hat mehr Angriff und in allem anderen weniger, und sein Gesteinstyp bringt ihm zusätzliche Probleme, die es hier nicht gibt. Stahlos’ konkreter Vorteil gegenüber beiden sind die zwei Immunitäten: Gift und Elektro richten keinen Schaden an, wodurch es zum Ort wird, an dem die Elektro-Pokémon gestoppt werden, die ganze Teams im Alleingang durchfegen.

Der Preis dafür ist die Langsamkeit. Mit 30 Initiative kommt es ins Spiel, um Treffer einzustecken, nicht um anzugreifen. Die vernünftige Spielweise in einer normalen Partie besteht darin, es einzuwechseln, wenn man bereits weiß, was der Gegner einsetzen wird, Tarnsteine auszulegen und es wieder herauszunehmen; bleibt es zu lange, erledigt jede Feuer- oder Wasserattacke die Sache.

Details aus dem Untergrund

Die Kategorie Pokémon Stahlboa und der Lebensraum Höhle passen zu den Einträgen über eine Tiefe von einem Kilometer, die der Pokédex erwähnt. Mit 400 Kilo gehört es zu den schwersten Pokémon, denen man begegnet, ohne dass es legendär ist, und dieses Gewicht hat mechanische Folgen für Attacken, die von der Masse des Ziels abhängen.

Der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Exemplaren — die zusätzlichen Fortsätze am Unterkiefer — gehört zu den wenigen Unterschieden, die das Spiel tatsächlich im Modell darstellt, statt sie nur als Daten im Eintrag zu hinterlegen.

Sammelkarten

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