Toxiped im Detail
Ein Name aus Segmenten und Gift
Der japanische Name Fushide (フシデ) verbindet fushi, „Segment“ oder „Gelenk“, mit mukade, „Tausendfüßer“. Der englische Name Venipede setzt sich aus „Gift“ und „Hundertfüßer“ oder „Tausendfüßer“ zusammen. Die tierische Vorlage beschränkt sich nicht auf eine einzige Familie: Sein Körper erinnert durch die Silhouette an Hundertfüßer und durch den Panzer und die kompakte Form an Tausendfüßer.
Das Design der Entwicklungslinie stammt von Tomohiro Kitakaze. Toxiped vereint bereits in seiner ersten Entwicklungsstufe die Merkmale, die bei Rollum und Cerapendra später stärker hervortreten: den segmentierten Körper, das Gift und eine auf der Panzerung beruhende Verteidigung. Der Eintrag, in dem es Thermopod gegenübergestellt wird, stellt außerdem eine interessante Verbindung zu Infernopod her, obwohl sich die beiden Linien unabhängig voneinander entwickeln.
Eine Entwicklungslinie mit geändertem Talent
Toxiped erschien mit den Fähigkeiten Giftdorn und Hexaplaga sowie mit einer anderen versteckten Fähigkeit in der fünften Generation: Temposchub ersetzte ab der sechsten Generation Rasanz. Diese Änderung veränderte seine mögliche Rolle, weil die schrittweise Erhöhung der Initiative viel besser mit Schutzschild, Stachler und Giftspitzen harmoniert als eine Verbesserung, die an Statusprobleme gekoppelt ist.
Die Entwicklung setzt diese Ausrichtung fort. Cerapendra nutzt die erhöhte Initiative dank seiner besseren Werte effektiver, während Toxiped sich auf den Druck durch Hazards und den Vorteil verlassen muss, den es erhält, wenn es mehrere Runden auf dem Feld bleibt.
So nutzt man es vor der Entwicklung
In einem normalen Spieldurchlauf empfiehlt es sich, Toxiped früh als physischen Angreifer einzusetzen und ihm Attacken beizubringen, die seine beiden Typen abdecken. Pikser erlernt es ab Level 1 und Giftschweif ab Level 12; Käferbiss, das es auf Level 20 lernt, fügt eine Käfer-Attacke mit einer Stärke von 60 hinzu. Schutzschild ist ab Level 8 verfügbar, harmoniert mit Temposchub und ermöglicht es, vor dem Angriff Initiative aufzubauen.
Seine Basis-Verteidigung von 59 ist sein bester Wert, aber die KP von 30 sorgen dafür, dass es sich in vielen Kämpfen hintereinander nicht auf sie verlassen kann. Gegner vom Typ Feuer, Flug, Psycho und Gestein sind ein unmittelbares Problem. Begegnungen mit Attacken vom Typ Pflanze, Kampf, Käfer, Fee oder Gift sind dagegen dank seiner Resistenzen günstiger. Wer möglichst viel Leistung herausholen will, entwickelt es besser auf Level 22, statt es unverändert zu lassen.
Gift, Rivalität und Pokédex-Details
Die Pokédex-Einträge betonen zwei Merkmale: den Tastsinn an Kopf und Schweif sowie den giftigen Biss. Es muss nicht besonders gut sehen, um auf eine Bedrohung oder Beute zu reagieren. Sein Verhalten ist selbst dann aggressiv, wenn es etwas entdeckt, das lediglich essbar zu sein scheint, denn es stürzt sich ohne lange nachzudenken darauf.
Die Rivalität mit Thermopod verleiht seiner Beschreibung eine ungewöhnliche Facette. Beide Arten gehören zu Entwicklungslinien, die auf Myriapoden basieren, doch ihre Begegnungen enden in erbitterten Kämpfen. Außerdem besteht ein auffälliger Widerspruch zwischen dem Konzept und seinen Attacken: Die Einträge sprechen von giftigen Fangzähnen, doch Giftzahn kann es nicht erlernen. Die Linie bewahrt ihre Gift-Identität durch Giftstachel, Giftschweif, Toxin und Giftfalle.