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Offizielles Artwork von Schmerbe

#0339

Schmerbe

Gen III

Barthaar-Pokémon

WasserBoden

Pokédex-Eintrag · X

Es bedeckt seinen Körper mit einer schleimigen Substanz und kann sich so aus Umklammerungen winden.

Größe
0.4 m
Gewicht
1.9 kg
Basis-EP
58
Wachstum
Mittelschnell
Fangrate

190/255Leicht

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP50Angriff48Verteidigung43Initiative60Sp.-Vert.41Sp.-Ang.46
KP
50
Angriff
48
Verteidigung
43
Initiative★
60
Sp.-Vert.
41
Sp.-Ang.
46

Gesamt 288

Niedrig

EV-Ausbeute +1 KP

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP110157
Angriff47110
Verteidigung43104
Initiative58123
Sp.-Vert.41102
Sp.-Ang.45107
Gesamt344703

Über Schmerbe

Schmerbe erschien in der dritten Generation mit Pokémon Rubin und Saphir als gerade einmal 0,4 m großer Schlammfisch. Sein Design greift Merkmale der Schmerle auf: einen länglichen Körper, empfindliche Barteln und eine Schleimschicht, die es schwer macht, das Pokémon festzuhalten. Dieser Film lässt es aus den Händen gleiten und schützt seinen Körper außerdem vor Keimen im schlammigen Wasser; trocknet er aus, wird es schwach. Die Barteln funktionieren wie ein Radar. Sie spüren Beute selbst in trübem Wasser auf, während der Fisch unter dem Schlamm verborgen bleibt und nur die Barteln aus der Oberfläche ragen lässt.

Sein unauffälliges Aussehen verbirgt ein geduldiges Verhalten. Es wartet eingegraben und greift an, sobald sich etwas nähert. Die Vorstellung, dass es aus verhärtetem Schlamm entsteht, steht mit dieser Lebensweise in Verbindung. Außerdem gibt es Wettbewerbe, bei denen geprüft wird, wie oft man es mit bloßen Händen greifen kann – eine Prüfung, die seinen glitschigen Körper ausnutzt.

Es steht am Anfang einer Entwicklungslinie aus zwei Arten. Ab Level 30 entwickelt es sich zu Welsar, das die Typen Wasser und Boden beibehält.

Kampfanalyse

×4

Kritische Schwäche

Pflanze
×½

Resistenz

FeuerGiftGesteinStahl
×0

Immunität

Elektro

Schmerbe im Detail

Ein Schlammfisch mit Barteln

Das Design basiert auf der Schmerle, einem Fisch, der sich im Schlamm versteckt und seine Barteln zur Orientierung nutzt. Auch die Schleimigkeit seiner Haut stammt von diesem Tier. Der englische Name verbindet „barb“ oder „barbel“ in Anspielung auf die Barteln mit „loach“, dem englischen Wort für Schmerle. Das Japanische ドジョッチ (Dojōach) setzt sich aus „Dojō“, der Schmerle, und demselben englischen Wort zusammen. Die Kategorie „Bartelfisch-Pokémon“ fasst das Merkmal zusammen, das seine Silhouette am stärksten prägt.

Seine mögliche Verbindung zum Namazu, dem mit Erdbeben verbundenen Wels aus der japanischen Mythologie, passt zu mehreren Details: Es erlernt Seher, Vorahnung und Boden-Attacken sowie Drachentanz. Diese Verbindung erklärt sein Attackenrepertoire besser als seine geringe Größe. Das Bild eines Fisches, der unter der Oberfläche wahrnimmt, was geschieht, taucht auch in den Pokédex-Einträgen auf, in denen die Barteln Beute in trübem Wasser aufspüren.

Ein Debüt mit klarer Entwicklungslinie

Schmerbe kam mit der dritten Generation und hat sein Konzept als Schlammfisch seitdem beibehalten. Seine Entwicklung ist direkt: Auf Level 30 wird es zu Welsar, einer größeren Art, die die Kombination aus Wasser und Boden beibehält. In dieser Linie gibt es keine alternativen Formen, und sein Design funktioniert als kleine, glitschige Version des Fisches, der später daraus wird.

Die Art ist in verschiedenen Generationen und Regionen aufgetaucht, ihre spielerischen Merkmale haben sich jedoch mit der Zeit verändert. In den ersten Generationen besaß es Dösigkeit als charakteristische Fähigkeit; später kamen Vorahnung und Hydration als versteckte Fähigkeit hinzu. Diese Ergänzung erweiterte seine Möglichkeiten bei Regen, löste aber sein Hauptproblem nicht: Seine Statuswerte sind weiterhin bescheiden.

Was es in einem Durchlauf beitragen kann

Die Elektro-Immunität ist sein praktischster Vorteil. Dadurch kann es in eine Attacke dieses Typs eingewechselt werden und mit Erdkräften, Erdbeben oder Lehmschelle antworten. Lehmbrühe verbindet seine beiden Designthemen und bietet mit 90 Stärke eine spezielle Option, während Nassschweif die physische Seite mit demselben Wert abdeckt. Es verfügt außerdem über Eisstrahl, um Gegner vom Typ Pflanze zu treffen, doch sein Spezial-Angriff von 46 begrenzt den Schaden.

In der Story kann es eine nützliche Lücke schließen, wenn das Team ein Wasser-Pokémon braucht, das Elektro nicht fürchten muss. Amnesie verbessert seine Spezial-Verteidigung und Erholung stellt KP wieder her, doch beide Attacken kosten Runden, die sich eine so zerbrechliche Art nicht immer leisten kann. Seine Initiative von 60 reicht aus, um einigen langsamen Gegnern zuvorzukommen, nicht aber Teams, die auf Schnelligkeit ausgelegt sind.

Verwandte Schlammfische

Die Kombination aus Wasser und Boden bringt es Felino und Morlord näher, auch wenn jedes dieser Pokémon Kämpfe anders angeht. Schmerbe ist schneller als viele Arten dieser Gruppe, kann aber weniger einstecken und seine Runden schlechter ausnutzen. Gegen Gegner vom Typ Gestein und Boden erfüllt es eine einfache Aufgabe; gegen Pflanze ist es stark gefährdet, weil diese Schwäche die Gefahr einer einzigen sehr effektiven Attacke vervielfacht.

Sein glitschiges Aussehen hat spielerisch nur eine begrenzte Entsprechung. Dösigkeit verhindert Anziehung und Verhöhner, verbessert aber weder seine Statuswerte noch schützt sie vor Statusproblemen. Hydration braucht Regen, um zu funktionieren, und Vorahnung warnt nur vor gefährlichen Attacken. Das Ergebnis ist eine Art, die während eines Abenteuers und in thematischen Teams nützlich ist, aber kaum mit Wasser-Pokémon mithalten kann, die bessere Werte oder eine klarer definierte defensive Aufgabe besitzen.

Sammelkarten

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