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Offizielles Artwork von Scampisto

#0692

Scampisto

Gen VI

Aquapistolen-Pokémon

Wasser

Pokédex-Eintrag · X

Mit Salven komprimierten Wassers, die es wie Pistolenkugeln aus seinen Scheren abfeuert, schießt es fliegende Beute ab.

Größe
0.5 m
Gewicht
8.3 kg
Basis-EP
66
Wachstum
Langsam
Fangrate

225/255Sehr leicht

Freundschaft

70/255

Basiswerte

KP50Angriff53Verteidigung62Initiative44Sp.-Vert.63Sp.-Ang.58
KP
50
Angriff
53
Verteidigung
62
Initiative
44
Sp.-Vert.★
63
Sp.-Ang.
58

Gesamt 330

Mittel

EV-Ausbeute +1 Sp.-Ang.

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP110157
Angriff52115
Verteidigung60125
Initiative44105
Sp.-Vert.61126
Sp.-Ang.56121
Gesamt383749

Über Scampisto

Es sieht wie ein kleines Krebstier aus, doch seine rechte Schere funktioniert wie eine Wasserkanone. Scampisto sammelt Gas in seinem Inneren und lässt es explodieren, um Wasserstrahlen mit hohem Druck abzufeuern; der Aufprall reicht aus, um Felsen zu pulverisieren und fliegende Gegner abzuschießen. Es stößt außerdem Wasser aus der Schere aus, um sich fortzubewegen, doch sein schlechtes Gleichgewicht hindert es daran, geradeaus zu schwimmen.

Die andere Schere kann sich während eines Kampfes lösen und später nachwachsen. Während es auf ihre Regeneration wartet, zieht es sich zurück – ein ungewöhnliches Verhalten, das im Gegensatz zu seiner aggressiven Haltung gegenüber anderen Pokémon steht. Sein Fleisch wird in mehreren Regionen außerdem als Delikatesse beschrieben.

Sein Design basiert auf der Knallgarnele, einem Krebstier, das mit einer seiner Scheren Druckwellen erzeugen kann. Die blaue Farbe und die asymmetrische Form unterstreichen diese Idee. Innerhalb seiner Entwicklungslinie bildet es die erste Stufe: Beim Erreichen von Level 37 entwickelt es sich zu Wummer, das das Konzept der zur Waffe umfunktionierten Schere beibehält, aber einen größeren und stärker spezialisierten Körper besitzt.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

ElektroPflanze
×½

Resistenz

FeuerWasserEisStahl

Scampisto im Detail

Eine Schere, die schießt

Der Ursprung von Scampisto liegt in der Knallgarnele, einem Krebstier, dessen spezialisierte Schere eine Druckentladung erzeugt. Das Design macht aus diesem natürlichen Mechanismus ein direktes Bild: Die rechte Schere sieht wie eine Pistole aus, während der Körper an einen kleinen blauen Krebs oder eine Garnele erinnert. Die Art trägt die Kategorie Aquapistolen-Pokémon – eine Bezeichnung, die ihre Funktion besser beschreibt als ihr Aussehen.

Der englische Name setzt sich aus „claw“ und „launcher“ zusammen: Schere und Abschussvorrichtung. Das Japanische ウデッポウ verbindet ude, „Arm“, mit mizudeppou, „Wasserpistole“. In beiden Fällen verweist der Name auf denselben Körperteil und trennt das Tier nicht von der Waffe, die es bereits eingebaut hat.

Von Kalos nach Paldea

Sein Debüt gab es in der sechsten Generation zusammen mit Algitt, das in den Kalos-Spielen als Gegenstück fungiert. Während Scampisto als ein mit einer Kanone bewaffnetes Krebstier dargestellt wird, nimmt Algitt die Form eines falschen Seetangs an und setzt auf Gift. Das Paar erhielt auch in mehreren späteren Versionen eine parallele Behandlung.

Das ursprüngliche Level-Repertoire unterschied sich vom heutigen. In den ersten Versionen lernte es auf den frühen Leveln Nassmacher, Blubber und Klammer, während es später eine Entwicklung mit Wickel, Wasserdüse, Katapult und Klauenwetzer erhielt. Dadurch wurde das frühe Training direkter und der Zugang zu nützlichen Attacken vorgezogen. Es kam außerdem über seine Erweiterungsinhalte in Pokémon Schwert und Schild und kehrte in Pokémon Karmesin und Purpur mit dem aktuell aufgeführten Attackenset zurück.

Das Problem, langsam zuzuschlagen

Im Kampf ist die klarste Idee einfach: gegen Feuer, Eis, Stahl oder Wasser einwechseln, den Widerstand ausnutzen und von der speziellen Seite angreifen. Die Spezial-Verteidigung 63 und die Verteidigung 62 helfen dabei, den einen oder anderen Treffer auszuhalten, doch die 50 KP schränken diesen Spielraum stark ein. Man sollte es weder vor Elektro- oder Pflanzen-Angreifern stehen lassen noch versuchen, eine lange Folge von Wechseln auszuhalten.

Aquawelle ist seine wichtigste Attacke, wenn es sie sicher einsetzen kann. Aurasphäre deckt Gegner ab, die keinen weiteren Wasser-Angriff kassieren wollen, und Finsteraura verhindert, dass sein Repertoire von einem einzigen offensiven Typ abhängt. Kehrtwende ermöglicht es, die Initiative zu behalten, auch wenn der Angriff 53 ihm nicht viel physische Stärke verleiht. Schwerttanz und Klauenwetzer sind zwar vorhanden, aber die Initiative 44 und der moderate Angriff machen diesen Plan gegen vorbereitete Teams wenig überzeugend.

Vor der Entwicklung

Der nützlichste Vergleich ist der mit seiner eigenen Entwicklung. Wummer behält Megawumme und macht aus dem Puls-Konzept eine deutlich größere offensive Bedrohung, weshalb sich Scampisto meist eher wie eine Vorbereitungsstufe als wie ein endgültiges Ziel anfühlt. Im Vergleich zu Krebscorps, das auf physischen Schaden und Kontaktattacken ausgerichtet ist, setzt Scampisto lieber spezielle Attacken ein und deckt Wechsel mit Attacken wie Eisstrahl oder Finsteraura ab.

Seinen besten Moment erlebt es in einem normalen Spiel, wenn die Pflanzen- und Elektro-Pokémon des Gegners bereits geschwächt sind. Dann ermöglicht ein kostenloser Wechsel Aquawelle, Delegator oder Kehrtwende. Behält der Gegner schnelle Antworten, macht sich der Mangel an Initiative sofort wieder bemerkbar. Die Schere kann nach dem Abwerfen zwar nachwachsen, doch Scampistos Statuswerte regenerieren sich während des Kampfes nicht.

Sammelkarten

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