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Offizielles Artwork von Grypheldis

#0630

Grypheldis

Gen V

Knochenadler-Pokémon

UnlichtFlug

Pokédex-Eintrag · X

Es kreist am Himmel, bis es seine Beute findet. Nach erfolgtem Angriff trägt es sie mühelos zu seinem Nest.

Größe
1.2 m
Gewicht
39.5 kg
Basis-EP
179
Wachstum
Langsam
Fangrate

60/255Mittel

Freundschaft

35/255

Basiswerte

KP110Angriff65Verteidigung105Initiative80Sp.-Vert.95Sp.-Ang.55
KP★
110
Angriff
65
Verteidigung
105
Initiative
80
Sp.-Vert.
95
Sp.-Ang.
55

Gesamt 510

Hoch

EV-Ausbeute +2 Sp.-Ang.

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP170217
Angriff63128
Verteidigung99172
Initiative76145
Sp.-Vert.90161
Sp.-Ang.54117
Gesamt552940

Über Grypheldis

Der Knochenschurz, den es um die Hüfte trägt, wirkt wie ein Rüstungsteil, stammt aber von seinen Beutetieren. Grypheldis ist ein großer Geier mit dunklem Gefieder, der vom Himmel aus Ausschau hält, wartet, bis ein Pokémon kampfunfähig ist, und es mühelos zum Nest transportiert. Die Knochen, die es findet, verwendet es außerdem für den Nestbau und zur Versorgung von Skallyk, seiner Entwicklungsstufe.

Die Pokédex-Einträge betonen seine Vorliebe für Tragosso und die Knochenverzierungen, die es bei der Balz verwendet. Alle Exemplare sind weiblich – ein Detail, das zu bestimmten alten Darstellungen von Geiern als mit der Mutterschaft verbundenen Vögeln passt. Es ist 1,2 m groß und wiegt 39,5 kg, wirkt aber größer, wenn es die Flügel ausbreitet.

Es gehört zur Kategorie Knochenadler-Pokémon und steht am Ende einer kurzen Entwicklungslinie: Skallyk erreicht auf Level 54 die Entwicklung zu Grypheldis. Für dieses Pokémon sind keine alternativen Formen bekannt.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

ElektroEisGesteinFee
×½

Resistenz

PflanzeGeistUnlicht
×0

Immunität

BodenPsycho

Grypheldis im Detail

Ein Geier mit Knochenkleidung

Das Design orientiert sich an den Geiern der Alten Welt, mit besonderem Augenmerk auf Arten, die Knochen als Nahrung verwerten. Der Federkragen, der gebogene Schnabel und der Knochenschurz verstärken diesen Eindruck, während die Reihe von Teilen um die Hüfte auch an eine Schürze erinnert. James Turner entwarf Grypheldis und Washakwil, zwei Vögel aus Einall, die als Gegenstücke unterschiedlichen Geschlechts konzipiert wurden.

Der englische Name verbindet mandible, „Unterkiefer“, mit buzzard, „Geier“. Das Japanische バルジーナ greift die Begriffe vulture und regina, „Königin“, auf. Die ausschließlich weibliche Beschaffenheit knüpft an alte ägyptische Vorstellungen an, nach denen alle Geier weiblich seien und eine besondere Beziehung zur Mutterschaft hätten.

Einalls Antwort auf Washakwil

Grypheldis debütierte in der fünften Generation zusammen mit Skallyk, während Washakwil die männliche Seite dieses gemeinsamen Designs einnahm. Der Unterschied beschränkt sich nicht auf das Aussehen: Die eine Art wird als opportunistisches Raubtier dargestellt, das sein Nest mit Knochen schmückt, die andere als direkter auf den Kampf ausgerichteter Vogel. Grypheldis besitzt eine schwerere Silhouette und eine defensive Verteilung der Statuswerte; Washakwil konzentriert mehr Ressourcen auf physischen Schaden.

Auch sein Movepool hat sich im Lauf der Generationen verändert. In der sechsten Generation wurde Auflockern Teil der Attacken, die es durch Levelaufstieg erlernt. In der siebten Generation war Ruheort unter den TM, während es in Karmesin und Purpur als Ei-Attacke auftaucht und Auflockern auf Level 64 erlernt wird. Die Neuordnung von TM, Attackenlehrern und Ei-Attacken hat die Art und Weise, wie man mehrere seiner Support-Werkzeuge erhält, nach und nach verschoben.

Die Wall, die Zeit braucht

In einem normalen Spieldurchlauf funktioniert es am besten, wenn das Team einen sicheren Wechsel gegen Attacken vom Typ Boden oder Psycho braucht oder wenn sich die Fallen des Gegners zu häufen beginnen. Auflockern sollte nach einem erzwungenen Wechsel eingesetzt werden, nicht vor einem Angreifer, der Grypheldis’ fehlenden Schaden ausnutzen kann. Kehrtwende ermöglicht den Rückzug aus ungünstigen Duellen, und Schmarotzer bestraft Gegner, die auf Erhöhungen ihres Angriffs angewiesen sind.

Wetterfest ist die stimmigste defensive Option: Die Fähigkeit verhindert Schaden durch Sand und Hagel und schützt vor Puder-Attacken. Brustbieter bewahrt die Verteidigung vor Attacken, die sie senken, bietet insgesamt aber weniger Nutzen. Bruchrüstung, seine versteckte Fähigkeit, verwandelt einen physischen Treffer in eine Senkung der Verteidigung und eine Erhöhung der Initiative; dieser Tausch ist für ein Pokémon, dessen Wert im Durchhalten liegt, zu heikel.

Was unter dem Gefieder steckt

Die großen KP-Reserven und seine Verteidigungswerte lassen es viele neutrale Treffer überleben, aber seine 55 Spezial-Angriff sorgen dafür, dass Ränkeschmied den fehlenden Durchschlag nicht vollständig behebt. Sturzflug verursacht zwar Schaden, doch der Rückstoß bestraft eine Strategie, die auf dem Erhalt der KP beruht. Finsteraura ist sicherer, macht Grypheldis aber ebenfalls nicht zu einem speziellen Angreifer.

Die Kombination aus Unlicht und Flug ähnelt der anderer defensiver Vögel, verändert aber seine Matchups grundlegend. Panzaeron hält bestimmten physischen Attacken besser stand und besitzt den Typ Stahl, während Grypheldis Immunitäten gegen Boden und Psycho sowie eine natürliche Antwort auf Attacken vom Typ Geist bietet. Gegenüber Krarmor verliert es an Widerstandsfähigkeit und physischem Druck, behält aber eine stärker auf Zermürbung, Feldkontrolle und Schmarotzer ausgerichtete Identität. Sein aus den Knochen der Beute gebautes Nest ist außerdem das Detail, das sein Konzept von dem eines einfachen Raubvogels abhebt.

Sammelkarten

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