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Offizielles Artwork von Agiluza

#0976

Agiluza

Gen IX

Abtrennung

WasserPsycho

Pokédex-Eintrag · Karmesin

When Veluza discards unnecessary flesh, its mind becomes honed and its psychic power increases. The spare flesh has a mild but delicious flavor.

Größe
2.5 m
Gewicht
90 kg
Basis-EP
167
Wachstum
Schnell
Fangrate

100/255Mittel

Freundschaft

50/255

Basiswerte

KP90Angriff102Verteidigung73Initiative70Sp.-Vert.65Sp.-Ang.78
KP
90
Angriff★
102
Verteidigung
73
Initiative
70
Sp.-Vert.
65
Sp.-Ang.
78

Gesamt 478

Hoch

EV-Ausbeute +2 Angriff

Reale Spannen (IV 0–31 · EV 0–252 · Wesen inklusive)

MinMax
KP150197
Angriff96169
Verteidigung70137
Initiative67134
Sp.-Vert.63128
Sp.-Ang.74143
Gesamt520908

Über Agiluza

Mit einem Gewicht von 90 kg wirkt Agiluza schwerer, als seine Fischsilhouette vermuten lässt. Sein Design orientiert sich am Seehecht: grauer Körper, rote Augen, scharfe Zähne und magentafarbene Flossen, die unter dem Fleisch hervorragen. Die blauen Linien an seinem Körper betonen den Blick und verleihen ihm ein zum Rammen bereites Aussehen.

Die Pokédex-Einträge von Pokémon Karmesin und Pokémon Purpur stimmen bei seiner Jagdmethode überein. Agiluza trennt das Fleisch ab, das es für unnötig hält, regeneriert das Verlorene danach und nutzt seinen leichteren Körper, um sich wendiger zu bewegen. Dabei schärft es auch seinen Verstand und steigert seine Psycho-Kraft. Das Fleisch, das es zurücklässt, schmeckt mild und angenehm – ein seltsames Detail für ein Wesen, das diesen Vorgang als Teil seines Jagdverhaltens nutzt.

Agiluza erschien in der neunten Generation und entwickelt sich weder weiter noch aus einer anderen Art. Es teilt sich seinen Lebensraum im Wasser mit Wesen wie Nigiragi, hebt sich durch seine Kombination aus Wasser und Psycho aber von rein physisch ausgerichteten Fischen ab.

Kampfanalyse

×2

Schwäche

ElektroPflanzeKäferGeistUnlicht
×½

Resistenz

FeuerWasserEisKampfPsychoStahl

Agiluza im Detail

Der Seehecht, der sich leichter macht

Das Konzept von Agiluza geht von einem Seehecht aus, der in den Bereich körperlicher Fantasie übertragen wurde. Sein zentrales Merkmal ist weder eine besondere Flosse noch eine Rüstung, sondern die Fähigkeit, überschüssiges Fleisch abzutrennen und danach zu regenerieren. Dieses Detail erklärt sowohl sein Aussehen als auch sein Jagdverhalten: Durch den Verlust von Masse gewinnt es an Beweglichkeit und bündelt seine Psycho-Kraft. Das Design zeigt unter dem Körper Teile seiner inneren Struktur, mit rhombischen Stacheln und Flossen, die stärker hervortreten, wenn es sich vom Fleisch trennt.

Der japanische Name ミガルーサ, Migarūsa, verbindet 身軽, migaru, „wendig“ oder „leicht“, mit „Seehecht“. Agiluza behält den Bezug zum Seehecht bei, und sein Klang erinnert ebenfalls an Geschwindigkeit. Die englische Kategorie „Jettison Pokémon“ spielt darauf an, etwas abzustoßen, um sich mit weniger Gewicht fortzubewegen, nicht auf eine Entwicklung.

Ein Fisch ohne Entwicklungsgeschichte

Agiluza debütierte in der neunten Generation und war in früheren Spielen nicht verfügbar. Seitdem besitzt es nur eine Form und eine unverzweigte Entwicklungslinie. Das Fehlen einer Entwicklung passt zu seiner Biologie: Die Veränderung, die die Art definiert, findet im Kampf und bei der Jagd statt, wenn es Gewebe abtrennt und regeneriert, nicht beim Erreichen einer späteren Entwicklungsstufe.

Unter den Wasserarten Paldeas nimmt es einen anderen Platz ein als Nigiragi, das vor allem durch Größe und Widerstandsfähigkeit auffällt, oder Salmagnis, das den Geist-Typ und eine stärker mit Geistern verbundene Identität mitbringt. Agiluza ist direkter. Es verfügt über einen beachtlichen physischen Angriff, Zugriff auf Klingenattacken und eine Fähigkeit, die dafür belohnt, zuzuschlagen, ohne sich um bestimmte gegnerische Fähigkeiten kümmern zu müssen.

Abspaltung richtig einsetzen

Abspaltung bestimmt seine Spielweise. Die Attacke senkt seine KP, verbessert aber seine offensiven Werte und seine Initiative, weshalb die logische Abfolge darin besteht, einen sicheren Zug zu finden, Abspaltung einzusetzen und anzugreifen, bevor der Gegner reagieren kann. Wasserdüse bleibt nach diesem Tausch nützlich, weil die Attacke Priorität besitzt. Psychoklinge liefert physischen Psycho-STAB und passt zu Scharfkantig; Kalkklinge verfolgt denselben Plan über den Wasser-Typ.

Die Strategie ist nicht widerstandsfähig. Seine 65 Spezial-Verteidigung machen den Wechsel in spezielle Attacken gefährlich, und die Schwächen gegen Pflanze, Elektro, Käfer, Geist und Unlicht zwingen dazu, den richtigen Zeitpunkt für den Einsatz gut zu wählen. Moldbrecher ist verlässlicher als Scharfkantig, wenn der Gegner auf eine defensive Fähigkeit angewiesen ist, macht aus einem schlechten Wechsel aber keinen guten. Genesung als vererbte Ei-Attacke kann einen Teil der Abnutzung ausgleichen, wenn das Team ihm freie Züge verschafft.

Was danebensteht

Gegenüber Garados fehlt Agiluza eine ebenso klare Präsenz durch Einschüchterung und die Fähigkeit, sich zu boosten, dafür bietet es Psycho-STAB und Klingenattacken. Gegenüber einem speziellen Wasser-Angreifer verschiebt sein Angriff von 102 das Gewicht zu einem physischen Set; Hydropumpe und Psychokinese sind zwar Optionen, seine offensiven Werte rechtfertigen aber nicht, den Angriff zu ignorieren.

Im Abenteuer ist die Art am stärksten, wenn sie Kalkklinge, Psychoklinge und Aquadurchstoß beherrscht, weil diese Attacken ihr physisches Profil ausnutzen. Knirscher und Nachthieb erweitern die Coverage gegen Ziele, die ihre wichtigsten Attacken resistieren. In längeren Kämpfen ermöglichen Genesung und Schutzschild, Agiluza länger im Spiel zu halten, aber seine Verteidigungswerte sind nicht dafür ausgelegt, ohne Vorbereitung Treffer einzustecken. Sein Reiz liegt darin, einen Zug auszunutzen, einen Teil seines Körpers abzutrennen und sich danach auf das Ziel zu stürzen.

Sammelkarten

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